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            <title>JVV: Alles</title>
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                <title>JVV: Alles</title>
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                        <title>A2: Antrag Ernährungs- und Einkaufsrichtlinie</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Antrag-Ernahrungs-und-Einkaufsrichtlinie-55195</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 19.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Verpflegungs- und Einkaufsrichtlinie</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1. Richtlinien für die Verpflegung </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1.1 Grundlegendes</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei jeder Veranstaltung, bei der die NAJU Bayern Verpflegung stellt, besteht diese aus vegetarischem / veganem Essen und alkoholfreien Getränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Privat bezahlte oder mitgebrachte Lebensmittel sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1.2 Essgewohnheiten und Allergien / Unverträglichkeiten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essgewohnheiten und Allergien / Unverträglichkeiten müssen bei der Anmeldung zu Veranstaltungen abgefragt werden, um diesen im Rahmen der Veranstaltung entsprechend Rechnung tragen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollte es in Ausnahmefällen am jeweiligen Veranstaltungsort zu Schwierigkeiten kommen, diesen gerecht zu werden, ist im Vorfeld mit der betroffenen Person Rücksprache zu halten, um eine den Umständen entsprechende Lösung zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1.3 Selbstversorgung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Falls wir selbst kochen oder einkaufen, wird <strong>ausschließlich vegetarische und vegane Ernährung</strong> angeboten. Werden tierische Produkte angeboten, sollten dazu auch vegane Alternativen bereitgestellt werden. Die Verpflegung sollte also so gestaltet sein, dass auch für Veganer*innen eine ausgewogene Ernährung gegeben ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Beispiel: Falls Kaffee und Kuchen angeboten werden, bietet es sich an, dabei auch vegane Milchalternativen und Kuchen bereitzustellen. Auch für diejenigen, die sich nicht vegan ernähren, bietet das eine gute Möglichkeit, Alternativen zu tierischen Produkten einmal zu probieren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bevorzugung von regionalen und saisonalen Bio- bzw. Fairtrade-Produkten ist für uns ein Selbstverständnis. Damit wollen wir regionale und nachhaltige Anbieter*innen und nachhaltige Landwirtschaftsformen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1.4 Gebuchte Verpflegung (im Rahmen von Unterbringung, Catering, Bewirtung etc.)</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verfügbarkeit von vegetarischer und veganer Verpflegung ist ein notwendiges Kriterium für die Auswahl der Unterkunft / des Caterings / des Gastronomiebetriebs. Entsprechend ist bereits bei der Wahl des Veranstaltungsorts (Unterkunft, Gastronomiebetrieb etc.) frühzeitig abzuklären, dass eine ausgewogene vegane und vegetarische Ernährung möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Falls die Verpflegung in einer Unterkunft zu einem Pauschalpreis ohne Unterscheidung zwischen vegetarischer und fleischhaltiger Kost angeboten wird, ist dies kein Ausschlusskriterium.<br>
Beispiel: Frühstücksbuffet, auf dem neben dem vegetarischen Angebot auch Fleisch verfügbar ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1.5 Bewirtungsbeleg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Bewirtung in einem Gastronomiebetrieb ist von der bewirtenden Person stets ein Bewirtungsbeleg anzufordern, in dem folgende Angaben enthalten sind: Tag und Ort der Bewirtung, die bewirtende Person, alle bewirteten Personen mit Namen, der genaue Anlass der Bewirtung, die Kosten der Bewirtung, das Trinkgeld sowie die Summe dieser beiden Posten. Nicht fehlen darf die Unterschrift der bewirtenden Person.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2. Richtlinien für den Lebensmitteleinkauf</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>2.1 Einkauf in Bioqualität</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lebensmittel müssen in Bioqualität gekauft werden, da Bio die nachhaltigste Erzeugungsform darstellt. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel in regionaler und saisonaler Form gekauft werden um kurze Transportwege der Lebensmittel sicherzustellen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten nimmt die NAJU gerne in Kauf.<br>
Falls ein Produkt nicht in Bio verfügbar ist, soll die nachhaltigste Alternative gewählt werden (z. B. regional, saisonal, Fairtrade, etc.).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Uneindeutigkeit von diesem Punkt der Richtlinie in der praktischen Umsetzung muss persönlich abgewogen werden, welche Entscheidung im Sinne der Nachhaltigkeit vorzuziehen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>2.2 Vermeidung von Plastikabfällen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei sind unverpackte Produkte oder Großgebinde zu bevorzugen, um Plastik- und Verpackungsmüll so gut es geht zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>2.3 Vermeidung von Lebensmittelverschwendung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es Lebensmittelabfälle zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>2.4 Getränke</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alkoholische Getränke müssen privat bezahlt werden und dürfen nur mit Einverständnis der Veranstaltungsleitung in verantwortungsvollem Maße konsumiert werden. Unbedingt müssen dabei die Jugendschutzgesetze beachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>3. Richtlinien für die Beschaffung von Non-Food-Artikeln</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>3.1 Vermeidung von Verpackungsmüll</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch beim Kauf von Non-Food-Artikeln ist Plastik und Verpackungsmüll möglichst zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>3.2 Onlineshopping</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die NAJU Bayern ist sich neben ihrer ökologischen auch der sozialen und ethischen Verantwortung bei Einkäufen bewusst. Gewisse Onlineshops fallen durch besonders unethische Geschäftspraktiken auf. Bei diesen darf für die NAJU Bayern nicht bestellt werden, und es können keine über diese Shops erworbene Artikel abgerechnet werden. Hierzu zählen beispielsweise: Amazon, Wish, Alibaba, Shein und Temu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Unklarheiten zu alternativen Onlineshops sind Beispiele im NAJU-Wiki (<a href="https://wiki.naju-bayern.de/pages/viewpage.action?pageId=107347969">https://wiki.naju-bayern.de/pages/viewpage.action?pageId=107347969</a>) zu finden. Gerne hilft auch das Jugendbüro weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>3.3 Gebrauchte Artikel</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Anschaffung von Gebrauchtwaren wird bevorzugt. Insbesondere bei elektronischen Geräten, die in der Herstellung stets viele Ressourcen verbrauchen, lässt sich durch den Kauf gebrauchter Elektronik der NAJU-Fußabdruck erheblich reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden gebrauchte Artikel von Privatpersonen abgekauft (bspw. über Kleinanzeigenportale wie kleinanzeigen.de oder willhaben.at), können diese gegen Vorlage einer vom Verkäufer unterschriebenen <em>Quittung für Privatverkauf</em> abgerechnet werden (siehe Anhang).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>4. Ausnahmen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausnahmen von dieser Richtlinie sind vorab mit dem Jugendbüro oder mit der Landesjugendleitung abzustimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>6. Anhang: Vorlage für eine Quittung für einen Kauf aus privater Hand</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Datum:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Käufer (Name und Adresse):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verkäufer (Name und Adresse):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kaufgegenstand:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betrag:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betrag dankend erhalten am:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>____________________________________________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschrift des Verkäufers</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders wir, die jungen Menschen, die wir selbst sind und die wir hier vertreten, sind von den jetzigen und kommenden Folgen des Klimawandels betroffen. Wir merken selbst, dass die Sommer immer heißer werden, die Winter wärmer und das Wetter extremer. Darunter leiden neben den Menschen auch Natur und Tiere. Wir sind überzeugt, dass sich die Herausforderungen des Klimawandels nur gemeinsam lösen lassen, wir aber mit jeder einzelnen Maßnahme einen entscheidenden Anteil dazu beitragen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) geht davon aus, dass zwischen 21 % bis 37 % der gesamten globalen Treibhausgasemissionen auf unsere Ernährung zurückgehen. Eine Studie des World Wide Fund for Nature zeigt, dass 69 % der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland auf den Verzehr von tierischen Lebensmitteln zurückzuführen ist, wovon wiederum 44% auf Fleisch und 25 % auf Lebensmittel wie Butter, Milch, Eier und Käse entfallen. Pflanzliche Lebensmittel sind demzufolge für lediglich 1/3 der Treibhausgasemissionen zu verantworten. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden in etwa 14,3 Kilogramm CO<sub>2</sub> freigesetzt (genau genommen CO<sub>2</sub> Äquivalente), für ein Kilogramm Schweinefleisch 3,2 kg CO<sub>2</sub> (Bundesumweltministerium). Ein Kilogramm Mischbrot benötigt 0,75 kg CO<sub>2</sub> und ein Kilogramm Tomaten 0,2 kg CO<sub>2</sub>. Neben CO<sub>2</sub> entstehen in der tierischen Landwirtschaft auch die treibhauswirksamen Gase Methan und Lachgas Diese Zahlen zeigen, dass unsere Entscheidung wie wir uns ernähren einen großen Einfluss auf die globale Erwärmung hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben den Treibhausgasen ist zudem festzustellen, dass durch die Haltung von Tieren für die Produktion von tierischen Lebensmitteln erhebliche Ressourcen an Wasser und Futteranbaufläche benötigt werden. Beispielsweise braucht es zur Gewinnung von einem Kilogramm Rindfleisch ca. 15.000 Liter Wasser, 4 bis 9 Kilogramm Getreide und somit eine Nutzfläche von 30 bis 50 m², welche teilweise durch das Abholzen von Regenwäldern generiert wird. Die Flächen, welche derzeit für den Tierfutteranbau benutzt werden, könnten größtenteils für den Anbau menschlicher Ernährung verwendet werden und dadurch deren Effizienz vervielfacht werden. Derzeit hungern schätzungsweise 800 Millionen Menschen weltweit. Dieser Beschluss trägt einen kleinen Teil zur gerechten Ernährungsverteilung der Weltbevölkerung bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in der Veränderung der Ernährungsweise auf den NAJU-Veranstaltungen einen simplen Weg, um effektiv klimafreundlicher zu werden. Da es bereits viele Menschen gibt, welche sich vegetarisch oder vegan ernähren, bieten alle Gastronomien bereits jetzt fleischlose Alternativen an, auf die zurückgegriffen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch den Verzehr von saisonalen und regionalen Lebensmitteln stärken wir die lokalen Wertschöpfungsketten und verhindern lange Transportwege, so wie ganzjährlich beheizte und bewässerte Gewächshäuser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Deutschland werden rund 761 Millionen Tiere jährlich geschlachtet. Dies sind 2 Millionen getötete Lebewesen täglich. Diese Zahl vermindern wir durch unsere Reduktion des Konsums von tierischen Lebensmitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als NAJU Bayern sehen unser Handeln nicht nur nach innen, sondern auch nach außen gerichtet. Daher nehmen wir die Idee der verantwortungsbewussten Ernährung ernst. Wir freuen uns, durch unser eigens verantwortetes Handeln einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 19 Nov 2023 10:47:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Positionspapier-zu-Klimaschutz-und-Klimagerechtigkeit-45308</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 17.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Positionspapier-zu-Klimaschutz-und-Klimagerechtigkeit-45308</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die<br>
gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich<br>
belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine<br>
weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt.<br>
Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in<br>
kapitalistischen und kolonialen Strukturen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn1">[i]</a> Daher sind Länder und Menschen<br>
des Globalen Nordens<sup>1</sup> in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich.<br>
Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen<br>
ausgestoßen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn2">[ii]</a> Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens<sup>1</sup> schon<br>
seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der<br>
Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen.<br>
Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach-<br>
)Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen<br>
die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.<br><br><sup>1 </sup>Die Begriffe &quot;Globaler Norden&quot; und &quot;Globaler Süden“ verweisen nicht auf<br>
geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im<br>
globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und<br>
ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine<br>
mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die<br>
unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als<br>
vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal<br>
2013).<br>
Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von<br>
Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:<br><a href="https://www.glokal.org/wp-content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf">https://www.glokal.org/wp-<br>
content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf</a>,<br>
S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale<br>
Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die<br>
globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und<br>
Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius<br>
anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen<br>
sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung<br>
des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn3">[iii]</a> Das Fenster, in dem die<br>
Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren<br>
schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen<br>
nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes<br>
Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden<br>
Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um<br>
natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und<br>
Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer<br>
Zustand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb<br>
fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von<br>
Lebensgrundlagen und einer intakten Natur. Deshalb muss eine sozial-ökologische<br>
Transformation die globale Erwärmung schnellstmöglich bremsen und die Erfüllung<br>
der Grundbedürfnisse aller Menschen sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Daher fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Eine ambitionierte und sozialgerechte Klimapolitik der Bundesregierung<br>
sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, die sich an dem<br>
1,5 Grad-Ziel und den dafür aus wissenschaftlicher Sicht notwendigen<br>
Maßnahmen orientiert. Dazu müssen die Treibhausgasemissionen in<br>
Deutschland auf Nettonull bis 2035 gesenkt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Eine sozial- und naturverträgliche Energiewende mit einem vollständigen<br>
Kohleausstieg in Deutschland bis 2030.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf europäischer Ebene um<br>
mindestens 65 Prozent bis 2030 (im Vergleich zu 1990) sowie das Erreichen<br>
der Klimaneutralität auf EU-Ebene bis 2040.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die politische und gesellschaftliche Anerkennung, dass der Globale Norden<br>
als Hauptverursacher der Klimakrise die größte Verantwortung trägt,<br>
während der Globale Süden am stärksten von den Folgen betroffen ist.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Die politische und gesellschaftliche Anerkennung des Zusammenhangs<br>
zwischen Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus. Anhaltende koloniale<br>
Machtstrukturen müssen konsequent abgebaut werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet werden. Insbesondere FLINTA*-<br>
Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär, Trans, Agender), BIPoC,<br>
(mehrfach-)diskriminierte Menschen, Menschen in prekären Lebenssituationen<br>
und junge Menschen müssen aus Perspektive der Gender-, Generationen- und<br>
Klimagerechtigkeit stärker berücksichtigt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Die Sichtbarmachung von Perspektiven, Umweltbewegungen und<br>
Widerstandskämpfen von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Als Industrieland mit einer globalen Verantwortung für die Menschen in den<br>
Ländern, die besonders von der Klimakrise betroffen sind, muss Deutschland<br>
eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Dies gilt sowohl innerhalb<br>
der Europäischen Union als auch bei den Vereinten Nationen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Das Ende des Raubbaus und der Ressourcenausbeutung insbesondere im<br>
Globalen Süden zugunsten des Globalen Nordens.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Umfangreiche Anpassungen an die bereits messbaren Auswirkungen der<br>
Klimakrise zum Schutz der Menschen sowie der natürlichen Lebensgrundlagen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Eine Erhöhung der von Deutschland bereitgestellten internationalen<br>
Klimafinanzierung auf mindestens 8 Milliarden Euro bis 2025. Das neue<br>
Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss sich an den Bedarfen der am stärksten<br>
von der Klimakrise betroffenen Länder ausrichten. Deutschland muss sowohl<br>
Gelder für die Emissionsminderung und Anpassung als auch zusätzliche<br>
Mittel für den vereinbarten Fond für Klimawandelschäden und -verluste<br>
bereitstellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Die Anerkennung der gravierenden Folgen der Klimakrise als Fluchtursache<br>
und die Gewährleistung von Schutz für flüchtende sowie schutzsuchende<br>
Menschen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li>Den Schutz und die klimaresiliente Renaturierung von Ökosystemen als<br>
natürliche Kohlenstoffsenken.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li>Eine klimaverträgliche Agrarpolitik, die klimaresiliente Lebensräume<br>
schafft und Biodiversität fördert. Zugleich muss die Zukunft für<br>
Landwirt*innen gesichert sein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="15"><li>Eine klimaschützende und nachhaltige Mobilität. Insbesondere müssen dabei<br>
die unterschiedlichen Voraussetzungen in Städten und auf dem Land<br>
berücksichtigt und der Verkehrssektor sozialverträglich transformiert<br>
werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="16"><li>Die umfangreiche Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und<br>
Erwachsenen gegenüber der Klimakrise, ihrer Auswirkungen und der<br>
notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Rahmen schulischer und<br>
außerschulischer Bildungsarbeit.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li>Eine umfassende Beteiligung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und<br>
marginalisierten Gruppen bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen<br>
auf allen Ebenen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li>Eine umfassende sozial-ökologische Transformation, die strukturelle<br>
Probleme löst.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Erläuterung und Begründung unserer Forderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Das zur Verfügung stehende CO<sub>2</sub>-Budget gibt laut Sachverständigenrat für<br>
Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag<br>
Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer<br>
Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038<br>
klimaneutral sein.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn4">[iv]</a> Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat<br>
das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität<br>
bereits 2035 machbar wäre.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn5">[v]</a> Dafür notwendig sind ambitionierte<br>
Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt,<br>
dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO<sub>2</sub>-Budget für das 1,5<br>
Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen<br>
ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und<br>
Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine<br>
vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist<br>
umsetzbar<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn6">[vi]</a>und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche<br>
Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs-<br>
und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau<br>
struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit<br>
Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich<br>
adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale<br>
Lösungen umgesetzt werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn7">[vii]</a> Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort<br>
ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende.
<p>Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen<br>
Energiträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030<br>
aus der Kohleverstromung aussteigen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg<br>
gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis<br>
2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen<br>
Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt<br>
sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung<br>
von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen<br>
zu setzen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn8">[viii]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle<br>
als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend<br>
Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind<br>
historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen<br>
verantwortlich und profitieren wirtschaftlich am meisten.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn2">[ii]</a> Die Folgen<br>
der Klimakrise spüren jedoch nicht alle Länder gleichermaßen. Länder und<br>
Menschen des Globalen Südens sind am stärksten von der Klimakrise<br>
betroffen. Die von Ländern des Globalen Nordens (insbesondere der EU)<br>
forcierten Freihandelsabkommen verschärfen und verfestigen diese<br>
Ungleichheiten zusätzlich, indem beispielsweise Umweltprobleme in Länder<br>
des Globalen Südens ausgelagert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Im Zuge des Kolonialismus haben Europäer*innen andere Menschen massenweise<br>
verschleppt, versklavt und getötet. Dieses Unterdrückungssystem beruhte<br>
auf einer Rassifizierung von Menschen, das heißt auf der Erfindung von<br>
hierarchisch geordneten „Menschenrassen“. Dabei ordneten sich <em>weiße</em><br>
Menschen selbst positive Eigenschaften zu, den kolonialisierten,<br>
versklavten Menschen ordneten sie hingegen gegensätzliche negative<br>
Eigenschaften zu. Neben der Einteilung in Schwarze und <em>weiße</em> Menschen<br>
wurde die Welt in weitere hierarchisch geordnete, binäre Gegensatzpaare<br>
geteilt, unter anderem in die Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und<br>
homosexuell, nicht be_hindert und be_hindert usw. Durch diese koloniale<br>
Einteilung der Welt schufen sich die Europäer*innen eine Rechtfertigung,<br>
um die kolonisierten Menschen auszubeuten, zu unterdrücken und<br>
abzuwerten.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a><br>
Die Bildung von Gegensatzpaaren machte auch vor der Natur keinen Halt:<br><em>weiße</em> Menschen schrieben kolonisierten Menschen zu, primitiv und naturnah<br>
zu sein. Zugleich waren sie der Ansicht, dass sie selbst durch ihr<br>
rationales Denken von der Natur entkoppelt seien. Die Natur wird in diesem<br>
Denken zu etwas Gestaltbaren und Beherrschbaren. Zugleich wird verleugnet,<br>
dass der Mensch als biologisches Wesen Teil von der Natur ist und von<br>
natürlichen Ökosystemen abhängig ist. Durch die Abwertung von Natur hat<br>
das koloniale Denken die Ausbeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen<br>
zugunsten von Profiten ermöglicht. Die Klimakrise hat ihre Wurzeln in<br>
diesem Denken.
<ol><li><br>
Diese Zusammenhänge von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus<br>
müssen anerkannt und beendet werden, um Klimagerechtigkeit zu<br>
schaffen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Ableismus<br>
(Diskriminierung von be_hinderten Menschen) oder Ageism (Diskriminierung<br>
aufgrund des Alters) stellen soziale Ungleichheits- und Machtverhältnisse<br>
dar und wirken intersektional.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn10">[x]</a> Sie drängen bestimmte gesellschaftliche<br>
Gruppen an die gesellschaftlichen Ränder. Von (Mehrfach-)Diskriminierung<br>
betroffene Gruppen haben daher in der Regel weniger ökonomische Ressourcen<br>
und gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten. Sie können sich selbst nicht<br>
im gleichen Maße vor Klimafolgen absichern und werden in staatlichen<br>
Maßnahmen nicht unbedingt gleichermaßen berücksichtigt. So bekommen<br>
marginalisierte Gruppen die Folgen der globalen Erwärmung am stärksten zu<br>
spüren. Sie sind von der Klimakrise besonders betroffen, obwohl sie wenig<br>
zur Erderwärmung beigetragen haben.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn11">[xi]</a><br>
Gendergerechtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für<br>
Klimagerechtigkeit, da FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter,<br>
Nichtbinär, Trans, Agender) vor allem Personen aus dem Globalen Süden,<br>
sehr stark von der Klimakrise betroffen sind.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn12">[xii]</a> Insbesondere in den<br>
Bereichen der Organisation der Erwerbs- und Sorgearbeit, des Zugangs zu<br>
Ressourcen, Gesundheitsvorsorge und politischer Beteiligung sind diese<br>
stark benachteiligt. Sie haben meist einen geringeren sozialen Status,<br>
sowie weniger politische und wirtschaftliche Macht als Männer. Dies geht<br>
insbesondere auf die historisch bedingte androzentrische<br>
(männerzentrierte) Sichtweise in Institutionen und Politik zurück.<br>
Deswegen fordern wir das Aufbrechen der patriarchalen Strukturen sowie<br>
eine verstärkte Sichtbarkeit und Unterstützung von FLINTA*-Personen,<br>
(mehrfach-) diskriminierte Menschen sowie Menschen in prekären<br>
Lebenssituationen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Heutzutage stehen vor allem <em>weiße</em> Klima- und Umweltbewegungen im<br>
öffentlichen Fokus. Bewegungen von BIPoC (Black, Indigenous and People of<br>
Color) werden dabei meistens außer Acht gelassen und vernachlässigt – nur<br>
selten wird in den Medien über sie berichtet. Jedoch kämpfen BIPoC-<br>
Aktivist*innen schon seit Jahrzehnten gegen die Auswirkungen der<br>
Klimakrise sowie gegen strukturelle Unterdrückungsmuster. Die Arbeit und<br>
das Engagement von insbesondere jungen BIPoC-Aktivist*innen müssen<br>
sichtbar gemacht und anerkannt werden, da gerade sie besonders stark von<br>
den Folgen der Klimakrise betroffen sind. (Einige Kurzvorstellungen von<br>
BIPoC-Klimaaktivist*innen können in der kostenlosen Broschüre<br>
„Kolonialismus und Klimakrise. Über 500 Jahre Widerstand“ nachgelesen<br>
werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a>) Auch Widerstandsbewegungen von BIPoC bekommen wenig<br>
Aufmerksamkeit, obwohl sie sich schon früh bildeten. Widerstandsbewegungen<br>
von BIPoC-Aktivist*innen fordern, Umweltprobleme nicht isoliert zu<br>
betrachten. Stattdessen sollten sie als soziale Probleme behandelt werden,<br>
die ihren Ursprung in gesellschaftlichen Hierarchien und<br>
Ausbeutungssystemen haben. Durch die öffentliche Vernachlässigung von<br>
BIPoC-Protesten wird das falsche Bild geschaffen, Menschen aus dem<br>
Globalen Süden seien nicht am Umwelt- und Klimaschutz interessiert. Dies<br>
ist auf die Ideologie des <em>weißen</em> Naturschutzes zurückzuführen, die im<br>
Kolonialismus verwurzelt ist.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Deutschland als einer der größten globalen Emittenten und als Land mit<br>
starken ökonomischen und technologischen Möglichkeiten trägt eine<br>
besondere Verantwortung. Deshalb muss Deutschland auch innerhalb der EU<br>
und auf internationaler Ebene für ambitionierte Reduktionsziele und<br>
konsequente Klimaschutzmaßnahmen eintreten. Insbesondere bei der<br>
Ausgestaltung von internationalen Handelsmechanismen mit CO<sub>2</sub>-Emissionen<br>
fordern wir die Bundesregierung auf, für eine robuste, faire und sichere<br>
Ausgestaltung einzutreten, damit es, anders als unter dem Kyoto-Protokoll,<br>
nicht zu massivem Missbrauch kommt. Dies bedeutet, dass die<br>
Anrechenbarkeit von Zertifikaten aus dem Kyoto-Mechanismus stark<br>
reglementiert und eingeschränkt werden muss. Zudem müssen Doppelzählungen<br>
und Schlupflöcher im Regelwerk ausgeschlossen werden und eine zusätzliche<br>
Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen erwirkt werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn13">[xiii]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Länder und Menschen des Globalen Nordens profitieren von der<br>
Ressourcenausbeutung des Globalen Südens. Dies hat seinen Ursprung in der<br>
Kolonialzeit und hält bis heute an. Eine große Rolle spielt außerdem das<br>
kapitalistische System, dass insbesondere auf Profit und Gewinn aus ist.<br>
Unter anderem werden zugunsten des Globalen Nordens Rohstoffe sehr günstig<br>
importiert.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a> So kommt es zu einer Ausbeutung von Tieren, Pflanzen,<br>
Menschen und Ökosystemen des Globalen Südens, die die Kosten unseres<br>
Lebensstils tragen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn14">[xiv]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><ol><li>Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits überall auf der Welt -<br>
wenn auch in ungleichem Maße - zu spüren. Szenarien zu erstellen, um<br>
diese greifbar zu machen, kann nur ein erster Schritt sein. Die<br>
aktive und zeitnahe Einrichtung beziehungsweise Anpassung von<br>
Entwässerungsanlagen oder Warnsystemen kann nicht schnell genug<br>
erfolgen. Grundsätzlich müssen Städte- und Häuserbau ebenso neu<br>
gedacht werden, wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn15">[xv]</a> Eine<br>
besondere Bedeutung bei der Stadtentwicklung kommt dabei der<br>
Entsieglung von Flächen und dem Schaffen von Blau-Grüner-<br>
Infrastruktur insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen zu. Gerade<br>
in sozioökonomisch schwächeren Stadtteilen gibt es häufig einen<br>
hohen Anteil versiegelter Flächen, die sich im Sommer besonders<br>
stark aufheizen und so zu einem schlechteren Mikroklima führen.<br>
Aktiver Naturschutz sowie die Renaturierung und der Erhalt von<br>
Ökosystemen wie (Au-)Wäldern oder Mooren tragen aktiv zur Prävention<br>
bei. Dieser Umbau bietet durchaus Chancen: Es entstehen neue<br>
Möglichkeiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen<br>
Zusammenlebens. Hinzu kommt: Wer jetzt proaktiv investiert und<br>
Anstrengungen unternimmt, die Klimakrise einzudämmen, zahlt heute<br>
einen geringeren finanziellen sowie gesellschaftlichen Preis, als<br>
wenn in einigen Jahren ad-hoc Schutz- und Anpassungsmaßnahmen<br>
umgesetzt werden müssen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Bereits jetzt wird deutlich, dass die größten Schäden und Verluste<br>
diejenigen Länder treffen, die einen sehr geringen Anteil zu den globalen<br>
Treibhausgasemissionen beigetragen haben und zugleich nicht über die<br>
notwendigen Ressourcen verfügen, sich gegen die Schäden präventiv zu<br>
schützen. Deutschland muss als reiche Industrienation seine Verantwortung<br>
anerkennen und einen relevanten Beitrag zur Klimafinanzierung leisten.<br>
Dies muss in den Bereichen Emissionsminderung, Anpassung sowie<br>
Klimawandelschäden und -verluste erfolgen. Bislang hält die Gruppe<br>
wohlhabender Länder ihr Versprechen nicht, von 2020 bis 2025 jährlich 100<br>
Milliarden US-Dollar Klimafinanzierung für Länder des Globalen Südens<br>
bereitzustellen. Die Bundesregierung muss sich für die Erfüllung des Ziels<br>
stark machen und den eigenen Anteil von mindestens 8 Milliarden US-Dollar<br>
pro Jahr bis 2025 absichern. Das neue Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss<br>
sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen<br>
Länder ausrichten. Ein deutscher Anteil von 10 Prozent an der Gesamtsumme<br>
muss sichergestellt werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn16">[xvi]</a> Darüber hinaus muss sich die<br>
Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Staatengemeinschaft die<br>
internationalen Finanzströme im Sinne des Klima- und Artenschutzes<br>
kanalisiert und steuert.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Bereits heute beeinflusst die Klimakrise und die daraus resultierende<br>
Umweltzerstörung die Lebensumstände vieler Menschen so sehr, dass sie<br>
gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Sowohl nach der Genfer<br>
Flüchtlingskonvention als auch nach dem deutschen Asylrecht steht diesen<br>
Menschen bislang kein Schutz zu. Die Bundesregierung muss auf<br>
internationaler Ebene dafür eintreten, dies zu ändern und das nationale<br>
Recht anzupassen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn17">[xvii]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li>Die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der Artenvielfalt und der<br>
Klimakrise sind eindeutig. Untrennbar und sich gegenseitig verstärkend<br>
stellen beide Entwicklungen eine Krise von existenzieller Bedrohung dar.<br>
Der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt muss künftig viel<br>
mehr Raum bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen einnehmen als<br>
bisher. Ohne konsequente Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen können<br>
die Emissionsminderungsziele nicht erreicht werden. Dies bestätigen die<br>
Berichte des Weltbiodiversitätsrat (IPBES)<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn18">[xviii]</a> und des Weltklimarats<br>
(IPCC)<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn19">[xix]</a>. Zudem sind intakte Ökosysteme notwendig, um die Resilienz<br>
gegenüber dem sich ändernden Klima zu erhöhen. Natürliche Lösungen<br>
(sogenannte NBS, Nature-based Solutions) müssen in der Debatte um<br>
Klimaschutzmaßnahmen stärker als bisher bedacht werden. Gleichzeitig<br>
müssen Klimaschutzmaßnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die<br>
Biodiversität überprüft werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li>Laut IPCC-Sonderbericht 2019 ist die Landnutzung weltweit für 23 Prozent<br>
aller Emissionen verantwortlich.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn19">[xix]</a> Die Landwirtschaft ist somit<br>
weltweit einer der Haupttreiber der Klimakrise und hat gleichzeitig massiv<br>
mit deren Folgen zu kämpfen. Die NAJU trägt die Forderungen der<br>
Zukunftskommission Landwirtschaft mit<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn20">[xx]</a> und setzt sich für einen<br>
Brückenschlag zwischen Naturschützer*innen und Landwirt*innen ein. Eine<br>
klimaresiliente Landwirtschaft sorgt nicht nur für Lebensmittelsicherheit<br>
weltweit und kann so die Versorgung der Weltbevölkerung zukünftig<br>
garantieren, sondern sichert auch Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist der<br>
Umbau zu einer resilienten, fairen und naturnahen Landwirtschaft der<br>
Schlüssel für den Erhalt der Biodiversität.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn21">[xxi]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="15"><li>Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, in dem die CO<sub>2</sub>-Emissionen in<br>
Deutschland seit 1990 nicht gesunken sind.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn22">[xxii]</a> 2019 wurden noch mehr als<br>
ein Fünftel der Emissionen im Verkehr verursacht. Die Wende zu einer<br>
postfossilen ressourcensparenden Mobilität ist nicht nur aus Sicht des<br>
Klimaschutzes, sondern auch aus gesundheitlichen und sozialen Gründen<br>
überfällig. Der Straßenverkehr macht in Deutschland fast 95 Prozent der<br>
Emissionen in diesem Sektor aus,<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn4">[iv]</a> sodass hier der entscheidende Hebel<br>
besteht. Ab 2030 sollen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr<br>
zugelassen werden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, alle Fahrzeuge<br>
durch solche mit Elektro-Antrieb zu ersetzen. Einhergehend mit einer<br>
Preisreduzierung und dem Ausbau des ÖPNV sowie der Rad- und<br>
Fußverkehrsinfrastruktur, muss der individuelle Automobilverkehr deutlich<br>
reduziert werden. Um längere Distanzen zu überwinden, muss die Bahn in der<br>
Taktung, der Preisgestaltung sowie dem Service angepasst werden.<br>
Kurzstreckenflüge bis 1.000 Kilometer müssen zeitnah ersetzt werden. Damit<br>
auch alle Menschen den ÖPNV tatsächlich nutzen können, muss dieser mitsamt<br>
seiner Infrastruktur flächendeckend barrierefrei gestaltet werden und<br>
strukturelle Benachteiligungen wie die schlechtere Anbindung von<br>
sozioökonomisch vermeintlich schwächeren Stadtteilen und Regionen abgebaut<br>
werden. Der ÖPNV und die entsprechende Infrastruktur wie Bahnhöfe müssen<br>
auch sichere Orte insbesondere für von (Mehrfach-)Diskriminierung<br>
betroffenen Menschen werden, um eine alternative zum Motorisierten<br>
Individualverkehr zu werden. Wir verweisen auf die Positionspapiere der<br>
NAJU<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn23">[xxiii]</a> sowie des Deutschen Bundesjugendrings<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn24">[xxiv]</a> zur<br>
Mobilitätswende.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="16"><li>Um auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen, technologischen und<br>
kulturellen Umbaus angesichts der Klimakrise angemessen reagieren zu<br>
können, sind Verständnis und Handlungskompetenz in der Breite der<br>
Gesellschaft notwendig. Bildungsarbeit im formellen sowie informellen<br>
Bereich ist von größter Bedeutung bei der Gestaltung der Gesellschaft in<br>
Zeiten der Klimakrise. Die Klimakrise und ihre Auswirkungen müssen<br>
zentrale Inhalte in Bildungsplänen und Rahmenlehrplänen sein. Von<br>
besonderer Bedeutung ist dabei nicht nur der bloße Umgang mit Kennzahlen<br>
und Fakten, sondern auch ein lösungs- und handlungsorientierter Ansatz.<br>
Nur mit der Kompetenz, sich Herausforderungen zu stellen, diese zu<br>
moderieren und unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven gezielt<br>
anzugehen, kann die Gesellschaft der Klimakrise wirkungsvoll begegnen. Das<br>
Konzept einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung stellt hierfür die<br>
Grundlage dar.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn25">[xxv]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li><ol><li>Besonders vulnerable Gruppen müssen umfassend an politischen und<br>
gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Neben<br>
anderen marginalisierten Gruppen werden die Klimafolgen insbesondere<br>
heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte<br>
Verantwortung für die enormen Treibhausgasemissionen tragen. Sie<br>
werden noch viele Jahre in der Welt leben, die ihnen übergeben wird<br>
und wären bei fortschreitender Klimakrise stark in ihren<br>
Grundrechten eingeschränkt. So hat es das Bundesverfassungsgericht<br>
in seinem wegweisenden Urteil im Frühjahr 2021 festgestellt.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn26">[xxvi]</a><br>
Nur durch umfassende Beteiligungsmöglichkeiten können sie die Welt<br>
von morgen, in der sie leben werden, heute schon<br>
mitgestalten.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn27">[xxvii]</a> Diese Beteiligung muss auf allen politischen<br>
Ebenen gewährleistet sein, sei es durch Abschaffung des<br>
Wahlalters<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn28">[xxviii]</a> oder durch Schaffung entsprechender Gremien und<br>
Posten.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li><ol><li>Unsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt, weshalb<br>
grenzenloses Wachstum eine Illusion ist. Zugleich führt das Streben<br>
nach immer größeren Profiten zu einer immer größeren<br>
Ungleichverteilung des Wohlstandes und zerstört Natur und Umwelt. Um<br>
Klimagerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schaffen, braucht es<br>
eine umfassende gesellschaftliche Transformation.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn29">[xxix]</a> Technische<br>
Innovationen allein können die Klimakrise nicht lösen.<br>
Umweltprobleme können nicht isoliert betrachtet werden, sondern<br>
müssen als soziale Phänomene verstanden werden. Ökologische und<br>
soziale Aspekte können sich wechselseitig verstärken – im Positiven<br>
wie im Negativen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verweisen auf die anderen Positionspapiere der NAJU sowie auf die Positionen<br>
des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref1">[i]</a><em>Zum „Capitalocene”:</em><br>
Moore, J. W. 2016: Anthropocene or Capitalocene? Nature, history, and the crisis<br>
of capitalism. In: Moore, J. W. (ed.) 2016: Anthropocene or Capitalocene?<br>
Nature, history, and the crisis of capitalism. Oakland: PM Press, S. 1-13.<br><em>Zum „Racial Capitalocene“:</em><br>
Davis, J., A. A. Moulton, L. van Sant und B. Williams 2019: Anthropocene,<br>
Capitalocene, ... Plantationocene?: A Manifesto for Ecological Justice in an Age<br>
of Global Crises. Geography Compass 13 (5), doi: 10.1111/gec3.12438 .<br>
Sharpe, C. E. 2016: In the wake. On Blackness and being. Durham: Duke University<br>
Press.<br>
Vergès, F. 2017: Racial capitalocene. In: Johnson, G. T. and A. Lubin (eds.):<br>
Futures of black radicalism. London/New York : Verso, S. 72-82</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref2">[ii]</a> Hickel, J. 2021: The anti-colonial politics of degrowth. Political<br>
Geography 88 <a href="https://doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404">https://doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404 </a>. <a href="https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2542-5196%2820%2930196-0"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.<br>
Chancel, L., T. Piketty 2015: Carbon and inequality: from Kyoto to Paris. Trends<br>
in the global inequality of carbon emissions (1998-2013) &amp; prospects for an<br>
equitable adaptation fund. Paris: Paris School of Economics. <a href="http://piketty.pse.ens.fr/files/ChancelPiketty2015.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref3">[iii]</a> IPCC 2023: Climate Change 2023: Synthesis Report. Contribution of Working<br>
Groups I, II and III to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental<br>
Panel on Climate Change. Core Writing Team, H. Lee and J. Romero (eds.). Genf:<br>
IPCC Sekretariat, doi: 10.59327/IPCC/AR6-9789291691647 . <a href="https://www.ipcc.ch/report/ar6/syr/downloads/report/IPCC_AR6_SYR_FullVolume.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref4">[iv]</a> Sachverständigenrat für Umweltfragen 2020: Für eine entschlossene<br>
Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Kurzfassung. <a href="https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref5">[v]</a> Wuppertal Institut 2020: CO<sub>2</sub>-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen<br>
Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. <a href="https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/7606/file/7606_CO2-neutral_2035.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen<br>
am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref6">[vi]</a> Energywatchgroup 2021: Das Energiesystem der Zukunft. 100% Erneuerbare<br>
Energien für Deutschland bis 2030. Klimaschutz – Versorgungssicherheit –<br>
Wirtschaftlichkeit. <a href="https://www.energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Studie_2021_100EE-fuer-Deutschland-bis-2030.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref7">[vii]</a> NAJU 2022: NAJU-Resolution zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Zeit für<br>
einen Perspektivenwechsel zur Bewältigung von Klima- und Artenkrise. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/erneuerbare-energien-1/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref8">[viii]</a> Climate Action Tracker: EU. County summary. <a href="https://climateactiontracker.org/countries/eu/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref9">[ix]</a> Bechert, L., Dodo, Shayli Kartal 2021: Kolonialismus &amp; Klimakrise. Über 500<br>
Jahre Widerstand. Jugend im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.<br>
(ed.). <a href="https://www.bundjugend.de/wp-content/uploads/Kolonialismus-und-Klimakrise-Ueber-500-Jahre-Widerstand-11.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref10">[x]</a> Crenshaw, K. 2016: The urgency of intersectionality. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=akOe5-UsQ2o"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref11">[xi]</a> Kurwan, J. 2023: Klimagerechtigkeit. Bundeszentrale für politische Bildung<br>
(ed.). <a href="https://www.bpb.de/themen/klimawandel/dossier-klimawandel/515255/klimagerechtigkeit/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref12">[xii]</a> Alber, G., D. Hummel, U. Röhr, M. Spitzner, I. Stieß 2018:<br>
Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik. In: Bundeszentrale für politische<br>
Bildung (ed.): APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte. <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/269306/geschlechtergerechtigkeit-und-klimapolitik/#:~:text=Jeder%20Aspekt%20des%20Klimawandels%20ist,zugleich%20ihre%20gesellschaftliche%20Wirksamkeit%20verbessern"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref13">[xiii]</a> NABU, NAJU 2019: Klimakonferenz: Ambitionen erhöhen, Schlupflöcher<br>
schließen. NABU/NAJU-Forderungen zur COP 25 Madrid. <a href="https://www.naju.de/app/download/14242484633/191209_NABU-Hintergrund_COP25_final.pdf?t=1576613340"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref14">[xiv]</a> Umweltbundesamt 2021: Ressourcennutzung und ihre Folgen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/ressourcennutzung-ihre-folgen"><em>URL</em></a>, aufgerufen<br>
am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref15">[xv]</a> Umweltbundesamt 2022: Anpassung: Handlungsfeld Bevölkerungs- und<br>
Katastrophenschutz. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/anpassung-auf-laenderebene/handlungsfeld-bevoelkerungs-katastrophenschutz"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref16">[xvi]</a> NABU, NAJU 2022: Klimakonferenz: Für Natur, Klima und Menschen.<br>
Gemeinsamer Standpunkt von NAJU und NABU zur Weltklimakonferenz UNFCCC COP 27.<br><a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/221027_standpunkt-cop27.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref17">[xvii]</a> Schraven, B. 2019: Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration.<br>
In: Bundeszentrale für politische Bildung (ed.): Migration und Klimawandel. <a href="https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/282320/der-zusammenhang-zwischen-klimawandel-und-migration/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref18">[xviii]</a> IPBES 2019: Global assessment report on biodiversity and ecosystem<br>
services of the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and<br>
Ecosystem Services. E. S. Brondizio, J. Settele, S. Díaz, and H. T. Ngo (eds.).<br>
Bonn: IPBES Sekretariat, <a href="https://doi.org/10.5281/zenodo.3831673">https://doi.org/10.5281/zenodo.3831673 </a>. <a href="https://www.ipbes.net/global-assessment"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref19">[xix]</a> IPCC 2019: Summary for Policymakers. In: Climate Change and Land: an IPCC<br>
special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable<br>
land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial<br>
ecosystems. P.R. Shukla, J. Skea, E. Calvo Buendia, V. Masson-Delmotte, H.- O.<br>
Pörtner, D. C. Roberts, P. Zhai, R. Slade, S. Connors, R. van Diemen, M. Ferrat,<br>
E. Haughey, S. Luz, S. Neogi, M. Pathak, J. Petzold, J. Portugal Pereira, P.<br>
Vyas, E. Huntley, K. Kissick, M. Belkacemi, J. Malley, (eds.). Genf: IPCC<br>
Sekretariat. <a href="https://www.ipcc.ch/srccl/chapter/summary-for-policymakers/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref20">[xx]</a> Zukunftskommission Landwirtschaft 2021: Zukunft Landwirtschaft. Eine<br>
gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Empfehlungen der Zukunftskommission<br>
Landwirtschaft. BMUV (ed.). <a href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/abschlussbericht-zukunftskommission-landwirtschaft.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref21">[xxi]</a> NAJU 2013: Position zur ökologischen Landwirtschaft. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/%C3%B6kologische-landwirtschaft"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref22">[xxii]</a> BMUV 2021: Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent. Positiver<br>
Trend der Vorjahre setzt sich fort / 40,8 Prozent Rückgang seit 1990. <a href="https://www.bmuv.de/pressemitteilung/treibhausgasemissionen-sinken-2020-um-87-prozent/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref23">[xxiii]</a> NAJU 2017: Position zur Verkehrspolitik. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/verkehrspolitik/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref24">[xxiv]</a> Deutscher Bundesjugendring 2020: Junge Menschen bewegen – Eine<br>
nachhaltige Mobilitätswende für alle! <a href="https://www.dbjr.de/fileadmin/Positionen/2020/2020-DBJR-POSITION-vv-mobilitaetswende.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref25">[xxv]</a> NAJU: Bildung für nachhaltige Entwicklung. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/bne/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref26">[xxvi]</a> Bundesverfassungsgericht 2021: Verfassungsbeschwerden gegen das<br>
Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich. Pressemitteilung Nr. 31/2021 vom 29.<br>
April 2021. <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref27">[xxvii]</a> NAJU 2020: Position zur Jugendbeteiligung. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/jugendbeteiligung/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref28">[xxviii]</a> NAJU 2021: Position zur Abschaffung des Wahlalters. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/wahlalter/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref29">[xxix]</a> NAJU 2021: Position zur Sozial-Ökologischen Transformation. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/sozial-%C3%B6kologische-transformation/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:20:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Antrag auf Satzungsänderung - Namensänderung LBV (3)</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/antrag-auf-satzungsanderung-namensanderung-lbv-3-55315</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 17.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/antrag-auf-satzungsanderung-namensanderung-lbv-3-55315</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung soll im<br><br>
§ 16 Auflösung<br><br>
Die Naturschutzjugend im LBV kann mit Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten Vertreter*innen der Jugendvertreter*innenversammlung aufgelöst werden. Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V., Verband für Arten- und Biotopschutz (LBV), zu.<br><br>
geändert werden zu:<br><br>
§ 16 Auflösung<br><br>
Die Naturschutzjugend im LBV kann mit Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten Vertreter*innen der Jugendvertreter*innenversammlung aufgelöst werden. Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen dem LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V., Verband für Arten- und Biotopschutz, (LBV), zu.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:19:48 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Antrag auf Satungsänderung - Namensänderung LBV (2)</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/antrag-auf-satungsanderung-namensanderung-lbv-49825</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 17.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/antrag-auf-satungsanderung-namensanderung-lbv-49825</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung soll im<br><br>
§1 Die Jugendorganisation des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V., Verband für Arten- und Biotopschutz, (LBV), trägt den Namen Naturschutzjugend im LBV (NAJU).<br><br>
geändert werden zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1 Die Jugendorganisation des LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V., Verband für Arten- und Biotopschutz, (LBV), trägt den Namen Naturschutzjugend im LBV (NAJU).</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:19:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Antrag auf Satzungsänderung - Namensänderung LBV (1)</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/antrag-auf-satzungsanderung-namensanderung-lbv-1-18363</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 18.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/antrag-auf-satzungsanderung-namensanderung-lbv-1-18363</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung soll im<br><br>
Titel: Jugendordnung der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz e. V.<br><br>
geändert werden zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Titel: Jugendordnung der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:18:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Antrag auf Frist zur Vorlage des Kassenprüfberichts</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Antrag-auf-Frist-zur-Vorlage-des-Kassenprufberichts-45105</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 17.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Antrag-auf-Frist-zur-Vorlage-des-Kassenprufberichts-45105</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kassenprüfbericht über das vorausgegangene Haushaltsjahr muss bis zum 01.07 eines Jahres der LaJuLei vorliegen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:18:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antrag auf Frist zur Vorlage des JVV Protokolls</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Antrag-auf-Frist-zur-Vorlage-des-JVV-Protokolls-49545</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 17.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/Antrag-auf-Frist-zur-Vorlage-des-JVV-Protokolls-49545</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Protokoll der JVV muss spätestens 3 Monate nach der JVV den Teilnehmenden der JVV, der LaJuLei, dem JuBü, der Bundesnaju und dem LBV vorliegen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:17:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/regelmassig-im-kassenprufericht-genannte-problemfelder-beseitigen-17271</link>
                        <author>JVV 2023 (dort beschlossen am: 18.11.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/regelmassig-im-kassenprufericht-genannte-problemfelder-beseitigen-17271</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beauftragt die JVV die Landesjugendleitung sich mit den drei wichtigsten im Kassenprüfericht zum Jahr 2022 als Schwierigkeiten bzw. Verbesserungsbedarfe angeführten Punkte bis zur nächsten JVV zu befassen. Dies sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Honorarordnung und die Auszahlung von Aufwandsentschädigungen und Honararen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Umgang mit von Aktiven angeschaff<strong><span class="strike">ten</span></strong> Equipment und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufbewahrung von Belegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret soll die Landesjugendleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro einen Prozess für die Inventatisierung erarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanz- und steuerrechtlich zuverlässige Einschätzung zur notwendigen Aufbewahrungsfrist von Belegen innerhalb der NAJU einholen, beispielsweise von einem Steuerberater oder vom BJR. Sofern die vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist die Lesbarkeitsdauer von Thermobelegen übersteigt, soll die Landesjugendleitung das Büro anweisen, ein praxistaugliches und funktionierendes Vorgehen zur Anfertigung von Belegkopien und deren fristgerechter Aufbewahrung zu implementieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der nächsten JVV soll die Landesjugendleitung über die getroffenen (Neu-)Regelungen und ihre Anstrengungen zur Beseitgung der genannten Schwierigkeiten berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung:</strong><br>
Die genannten Problemfelder werden seit mehreren Jahren in den Kassenprüfberichten angemahnt und stellen strukturelle Probleme dar. Da in der Vergangenheit keine zufriedenstellende Beseitgung dieser gelang, wird mit diesem Antrag verbindlich und verpfichtend auf die Landesjugendleitung und das Jugendbüro eingewirkt, sich um die Abstellung dieser Problemquellen zu kümmern.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:15:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51720</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51720</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beauftragt die JVV die Landesjugendleitung sich mit den drei wichtigsten im Kassenprüfericht zum Jahr 2022 als Schwierigkeiten bzw. Verbesserungsbedarfe angeführten Punkte bis zur nächsten JVV zu befassen. Dies sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Honorarordnung und die Auszahlung von Aufwandsentschädigungen und Honararen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Umgang mit von Aktiven angeschaff<strong><span class="strike">ten</span></strong> Equipment und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufbewahrung von Belegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret soll die Landesjugendleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro einen Prozess für die Inventatisierung erarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanz- und steuerrechtlich zuverlässige Einschätzung zur notwendigen Aufbewahrungsfrist von Belegen innerhalb der NAJU einholen, beispielsweise von einem Steuerberater oder vom BJR. Sofern die vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist die Lesbarkeitsdauer von Thermobelegen übersteigt, soll die Landesjugendleitung das Büro anweisen, ein praxistaugliches und funktionierendes Vorgehen zur Anfertigung von Belegkopien und deren fristgerechter Aufbewahrung zu implementieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der nächsten JVV soll die Landesjugendleitung über die getroffenen (Neu-)Regelungen und ihre Anstrengungen zur Beseitgung der genannten Schwierigkeiten berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung:</strong><br>
Die genannten Problemfelder werden seit mehreren Jahren in den Kassenprüfberichten angemahnt und stellen strukturelle Probleme dar. Da in der Vergangenheit keine zufriedenstellende Beseitgung dieser gelang, wird mit diesem Antrag verbindlich und verpfichtend auf die Landesjugendleitung und das Jugendbüro eingewirkt, sich um die Abstellung dieser Problemquellen zu kümmern.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:14:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51718</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51718</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beauftragt die JVV die Landesjugendleitung die drei wichtigsten im Kassenprüfericht zum Jahr 2022 als Schwierigkeiten bzw. Verbesserungsbedarfe angeführten Punkte bis zur nächsten JVV zu beseitgen. Dies sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Honorarordnung und die Auszahlung von Aufwandsentschädigungen und Honararen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Umgang mit von Aktiven angeschaff<strong><span class="strike">ten</span></strong> Equipment und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufbewahrung von Belegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret soll die Landesjugendleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro einen Prozess für die Inventatisierung erarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanz- und steuerrechtlich zuverlässige Einschätzung zur notwendigen Aufbewahrungsfrist von Belegen innerhalb der NAJU einholen, beispielsweise von einem Steuerberater oder vom BJR. Sofern die vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist die Lesbarkeitsdauer von Thermobelegen übersteigt, soll die Landesjugendleitung das Büro anweisen, ein praxistaugliches und funktionierendes Vorgehen zur Anfertigung von Belegkopien und deren fristgerechter Aufbewahrung zu implementieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der nächsten JVV soll die Landesjugendleitung über die getroffenen (Neu-)Regelungen und ihre Anstrengungen zur Beseitgung der genannten Schwierigkeiten berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung:</strong><br>
Die genannten Problemfelder werden seit mehreren Jahren in den Kassenprüfberichten angemahnt und stellen strukturelle Probleme dar. Da in der Vergangenheit keine zufriedenstellende Beseitgung dieser gelang, wird mit diesem Antrag verbindlich und verpfichtend auf die Landesjugendleitung und das Jugendbüro eingewirkt, sich um die Abstellung dieser Problemquellen zu kümmern.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:10:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59478</link>
                        <author>Tobias Guggenmos</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59478</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_21448_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 4:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>die Fahrtkostenrichtlinie und ihre (Nicht-)Beachtung in der Praxis,</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>die Honorarordnung und die Auszahlung von Aufwandsentschädigungen und Honoraren,</li></ul><ul><li value="1">der Umgang mit von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aktiven angeschafftem</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">AkRven angeschajtem</ins> Equipment und</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 20:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene unverbindliche Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>die dieses Jahr neu verabschiedete Fahrtkostenrichtlinie im Gespräch mit dem Jugendbüro auf ihre Praxistauglichkeit untersuchen, ggf. erneut anpassen und auf eine konsequente und korrekte Befolgung der Richtlinie durch das Jugendbüro hinwirken.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">eine Regelung zur Erstattung von Kosten für Equipment, das von Aktiven angeschafft wurden, in Absprache mit dem Jugendbüro erarbeiten und auf eine konsequente und korrekte Befolgung dieser Regelung durch das Jugendbüro hinwirken. Die Regelung soll darauf abzielen, dass sichergestellt ist, dass von der NAJU bezahltes Material auch der NAJU (und Aktiven wie Freizeitenleitungen etc.) zur Verfügung steht. Beispielsweise könnten eine solche Regelung beinhalten, dass vor Buchung und Ausbezahlung eingereichter Belege geprüft wird, ob das angeschaffte Equipment bei der NAJU eingetroffen ist (ansstatt bei dem*der Aktiven verblieben ist) und dass dies auf dem jeweiligen Buchungsblatt vermerkt wird.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>unter Einbezug des Jugendbüros eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene Aufwandsentschädigungs- und Honorarordnung erarbeiten und beschließen. Diese soll Regelungen für alle gängigen Fälle, in denen Aufwandsentschädigungen oder Honorare bezahlt werden, enthalten. Sodann soll die Landesjugendleitung auf eine konsequente und korrekte Befolgung der Richtlinie durch das Jugendbüro hinwirken.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro einen Prozess für die Inventatisierung zu erarbeiten.</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 11:46:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59474</link>
                        <author>Theresa</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59474</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_21448_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 9:</h4><div><ul><li><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene unverbindliche Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</del></li></ul><ul><li><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">unter Einbezug des Jugendbüros eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene Orientierungsleitlinie auszuarbeiten.</ins></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 11:32:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59473</link>
                        <author>Alessandro Schwemmer</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59473</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_21448_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 9 löschen:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene unverbindliche Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine verbindliche Regelung schränkt die Handlunsfähigkeit des Jugendbüros ein und bindet viele personelle Ressourcen. Daher streben wir eine unverbindliche Orientierung als Berechnungsgrundlage an</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 11:21:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59471</link>
                        <author>LAJULEI</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715/amendment/59471</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_21448_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 4:</h4><div><ul><li value="1">der Umgang mit von Aktiven angeschaff<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">tem</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">em</ins> Equipment und</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 9 löschen:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene unverbindliche Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 38 bis 43 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Begründung für die Dringlichkeit:</strong><br>Der Antrag konnte nicht fristgerecht bis sechs Wochen vor Beginn der JVV eingereicht werden, da der Kassenprüfbericht erst danach fertiggestellt worden ist. Zugleich kann die JVV nur per Antrag verbindlich auf die Landesjugendleitung zur Beseitgung gefundener Verbesserungsbedarfe im Kassenprüfbericht einwirken.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Begründung der Dringlichkeit ist Quatsch und Peter findet dies nicht Lustig</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 11:17:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Regelmäßig im Kassenprüfericht genannte Problemfelder beseitigen</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715</link>
                        <author>Isabel Rohde</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51715</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beauragt die JVV die Landesjugendleitung die vier wichtigsten im Kassenprüfericht zum Jahr 2022 als Schwierigkeiten bzw. Verbesserungsbedarfe angeführten Punkte bis zur nächsten JVV zu beseitgen. Dies sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Umgang mit von Aktiven angeschafftem Equipment und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufbewahrung von Belegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret soll die Landesjugendleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro eine praxistaugliche und betragsmäßig angemessene unverbindliche Orientierungsleitlinie für Aufwandsentschädigungen und Honorare ausarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Regelung zur Erstattung von Kosten für Equipment, das von Aktiven angeschafft wurden, in Absprache mit dem Jugendbüro erarbeiten und auf eine konsequente und korrekte Befolgung dieser Regelung durch das Jugendbüro hinwirken. Die Regelung soll darauf abzielen, dass sichergestellt ist, dass von der NAJU bezahltes Material auch der NAJU (und Aktiven wie Freizeitenleitungen etc.) zur Verfügung steht. Beispielsweise könnten eine solche Regelung beinhalten, dass vor Buchung und Ausbezahlung eingereichter Belege geprüft wird, ob das angeschaffte Equipment bei der NAJU eingetroffen ist (ansstatt bei dem*der Aktiven verblieben ist) und dass dies auf dem jeweiligen Buchungsblatt vermerkt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanz- und steuerrechtlich zuverlässige Einschätzung zur notwendigen Aufbewahrungsfrist von Belegen innerhalb der NAJU einholen, beispielsweise von einem Steuerberater oder vom BJR, nicht aber von der Finanzbuchhaltung des LBV. Sofern die vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist die Lesbarkeitsdauer von Thermobelegen übersteigt, soll die Landesjugendleitung das Büro anweisen, ein praxistaugliches und funktionierendes Vorgehen zur Anfertigung von Belegkopien und deren fristgerechter Aufbewahrung zu implementieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der nächsten JVV soll die Landesjugendleitung über die getroffenen (Neu-)Regelungen und ihre Anstrengungen zur Beseitgung der genannten Schwierigkeiten berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung:</strong><br>
Die genannten Problemfelder werden seit mehreren Jahren in den Kassenprüfberichten angemahnt und stellen strukturelle Probleme dar. Da in der Vergangenheit keine zufriedenstellende Beseitgung dieser gelang, wird mit diesem Antrag verbindlich und verpfichtend auf die Landesjugendleitung und das Jugendbüro eingewirkt, sich um die Abstellung dieser Problemquellen zu kümmern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung für die Dringlichkeit:</strong><br>
Der Antrag konnte nicht fristgerecht bis sechs Wochen vor Beginn der JVV eingereicht werden, da der Kassenprüfbericht erst danach fertiggestellt worden ist. Zugleich kann die JVV nur per Antrag verbindlich auf die Landesjugendleitung zur Beseitgung gefundener Verbesserungsbedarfe im Kassenprüfbericht einwirken.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 11:13:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Antrag auf Satungsänderung - Namensänderung LBV (2)</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51714</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51714</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung soll im<br><br>
§1 Die Jugendorganisation des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V., Verband für Arten- und Biotopschutz, (LBV), trägt den Namen Naturschutzjugend im LBV (NAJU).<br><br>
geändert werden zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1 Die Jugendorganisation des LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V., Verband für Arten- und Biotopschutz, (LBV), trägt den Namen Naturschutzjugend im LBV (NAJU).</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 21:34:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Antrag auf Satzungsänderung - Namensänderung LBV (1)</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51522</link>
                        <author>Landesjugendleitung (dort beschlossen am: 31.08.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51522</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung soll im<br><br>
Titel: Jugendordnung der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz e. V.<br><br>
geändert werden zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Titel: Jugendordnung der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 19:07:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Antrag auf Satzungsänderung - Namensänderung LBV (3)</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51521</link>
                        <author>Landesjugendleitung (dort beschlossen am: 31.08.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51521</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung soll im<br><br>
§ 16 Auflösung<br><br>
Die Naturschutzjugend im LBV kann mit Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten Vertreter*innen der Jugendvertreter*innenversammlung aufgelöst werden. Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V., Verband für Arten- und Biotopschutz (LBV), zu.<br><br>
geändert werden zu:<br><br>
§ 16 Auflösung<br><br>
Die Naturschutzjugend im LBV kann mit Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten Vertreter*innen der Jugendvertreter*innenversammlung aufgelöst werden. Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen dem LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V., Verband für Arten- und Biotopschutz, (LBV), zu.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 18:57:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51472</link>
                        <author>Bundesdelegiertenversammlung (dort beschlossen am: 24.09.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/motion/51472</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die<br>
gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich<br>
belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine<br>
weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt.<br>
Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in<br>
kapitalistischen und kolonialen Strukturen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn1">[i]</a> Daher sind Länder und Menschen<br>
des Globalen Nordens<sup>1</sup> in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich.<br>
Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen<br>
ausgestoßen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn2">[ii]</a> Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens<sup>1</sup> schon<br>
seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der<br>
Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen.<br>
Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach-<br>
)Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen<br>
die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.<br><br><sup>1 </sup>Die Begriffe &quot;Globaler Norden&quot; und &quot;Globaler Süden“ verweisen nicht auf<br>
geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im<br>
globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und<br>
ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine<br>
mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die<br>
unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als<br>
vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal<br>
2013).<br>
Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von<br>
Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:<br><a href="https://www.glokal.org/wp-content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf">https://www.glokal.org/wp-<br>
content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf</a>,<br>
S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale<br>
Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die<br>
globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und<br>
Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius<br>
anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen<br>
sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung<br>
des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn3">[iii]</a> Das Fenster, in dem die<br>
Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren<br>
schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen<br>
nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes<br>
Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden<br>
Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um<br>
natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und<br>
Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer<br>
Zustand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb<br>
fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von<br>
Lebensgrundlagen und einer intakten Natur. Deshalb muss eine sozial-ökologische<br>
Transformation die globale Erwärmung schnellstmöglich bremsen und die Erfüllung<br>
der Grundbedürfnisse aller Menschen sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Daher fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Eine ambitionierte und sozialgerechte Klimapolitik der Bundesregierung<br>
sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, die sich an dem<br>
1,5 Grad-Ziel und den dafür aus wissenschaftlicher Sicht notwendigen<br>
Maßnahmen orientiert. Dazu müssen die Treibhausgasemissionen in<br>
Deutschland auf Nettonull bis 2035 gesenkt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Eine sozial- und naturverträgliche Energiewende mit einem vollständigen<br>
Kohleausstieg in Deutschland bis 2030.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf europäischer Ebene um<br>
mindestens 65 Prozent bis 2030 (im Vergleich zu 1990) sowie das Erreichen<br>
der Klimaneutralität auf EU-Ebene bis 2040.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die politische und gesellschaftliche Anerkennung, dass der Globale Norden<br>
als Hauptverursacher der Klimakrise die größte Verantwortung trägt,<br>
während der Globale Süden am stärksten von den Folgen betroffen ist.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Die politische und gesellschaftliche Anerkennung des Zusammenhangs<br>
zwischen Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus. Anhaltende koloniale<br>
Machtstrukturen müssen konsequent abgebaut werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet werden. Insbesondere FLINTA*-<br>
Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär, Trans, Agender), BIPoC,<br>
(mehrfach-)diskriminierte Menschen, Menschen in prekären Lebenssituationen<br>
und junge Menschen müssen aus Perspektive der Gender-, Generationen- und<br>
Klimagerechtigkeit stärker berücksichtigt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Die Sichtbarmachung von Perspektiven, Umweltbewegungen und<br>
Widerstandskämpfen von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Als Industrieland mit einer globalen Verantwortung für die Menschen in den<br>
Ländern, die besonders von der Klimakrise betroffen sind, muss Deutschland<br>
eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Dies gilt sowohl innerhalb<br>
der Europäischen Union als auch bei den Vereinten Nationen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Das Ende des Raubbaus und der Ressourcenausbeutung insbesondere im<br>
Globalen Süden zugunsten des Globalen Nordens.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Umfangreiche Anpassungen an die bereits messbaren Auswirkungen der<br>
Klimakrise zum Schutz der Menschen sowie der natürlichen Lebensgrundlagen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Eine Erhöhung der von Deutschland bereitgestellten internationalen<br>
Klimafinanzierung auf mindestens 8 Milliarden Euro bis 2025. Das neue<br>
Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss sich an den Bedarfen der am stärksten<br>
von der Klimakrise betroffenen Länder ausrichten. Deutschland muss sowohl<br>
Gelder für die Emissionsminderung und Anpassung als auch zusätzliche<br>
Mittel für den vereinbarten Fond für Klimawandelschäden und -verluste<br>
bereitstellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Die Anerkennung der gravierenden Folgen der Klimakrise als Fluchtursache<br>
und die Gewährleistung von Schutz für flüchtende sowie schutzsuchende<br>
Menschen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li>Den Schutz und die klimaresiliente Renaturierung von Ökosystemen als<br>
natürliche Kohlenstoffsenken.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li>Eine klimaverträgliche Agrarpolitik, die klimaresiliente Lebensräume<br>
schafft und Biodiversität fördert. Zugleich muss die Zukunft für<br>
Landwirt*innen gesichert sein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="15"><li>Eine klimaschützende und nachhaltige Mobilität. Insbesondere müssen dabei<br>
die unterschiedlichen Voraussetzungen in Städten und auf dem Land<br>
berücksichtigt und der Verkehrssektor sozialverträglich transformiert<br>
werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="16"><li>Die umfangreiche Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und<br>
Erwachsenen gegenüber der Klimakrise, ihrer Auswirkungen und der<br>
notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Rahmen schulischer und<br>
außerschulischer Bildungsarbeit.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li>Eine umfassende Beteiligung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und<br>
marginalisierten Gruppen bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen<br>
auf allen Ebenen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li>Eine umfassende sozial-ökologische Transformation, die strukturelle<br>
Probleme löst.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Erläuterung und Begründung unserer Forderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Das zur Verfügung stehende CO<sub>2</sub>-Budget gibt laut Sachverständigenrat für<br>
Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag<br>
Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer<br>
Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038<br>
klimaneutral sein.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn4">[iv]</a> Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat<br>
das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität<br>
bereits 2035 machbar wäre.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn5">[v]</a> Dafür notwendig sind ambitionierte<br>
Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt,<br>
dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO<sub>2</sub>-Budget für das 1,5<br>
Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen<br>
ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und<br>
Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine<br>
vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist<br>
umsetzbar<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn6">[vi]</a>und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche<br>
Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs-<br>
und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau<br>
struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit<br>
Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich<br>
adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale<br>
Lösungen umgesetzt werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn7">[vii]</a> Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort<br>
ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende.
<p>Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen<br>
Energiträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030<br>
aus der Kohleverstromung aussteigen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg<br>
gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis<br>
2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen<br>
Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt<br>
sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung<br>
von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen<br>
zu setzen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn8">[viii]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle<br>
als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend<br>
Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind<br>
historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen<br>
verantwortlich und profitieren wirtschaftlich am meisten.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn2">[ii]</a> Die Folgen<br>
der Klimakrise spüren jedoch nicht alle Länder gleichermaßen. Länder und<br>
Menschen des Globalen Südens sind am stärksten von der Klimakrise<br>
betroffen. Die von Ländern des Globalen Nordens (insbesondere der EU)<br>
forcierten Freihandelsabkommen verschärfen und verfestigen diese<br>
Ungleichheiten zusätzlich, indem beispielsweise Umweltprobleme in Länder<br>
des Globalen Südens ausgelagert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Im Zuge des Kolonialismus haben Europäer*innen andere Menschen massenweise<br>
verschleppt, versklavt und getötet. Dieses Unterdrückungssystem beruhte<br>
auf einer Rassifizierung von Menschen, das heißt auf der Erfindung von<br>
hierarchisch geordneten „Menschenrassen“. Dabei ordneten sich <em>weiße</em><br>
Menschen selbst positive Eigenschaften zu, den kolonialisierten,<br>
versklavten Menschen ordneten sie hingegen gegensätzliche negative<br>
Eigenschaften zu. Neben der Einteilung in Schwarze und <em>weiße</em> Menschen<br>
wurde die Welt in weitere hierarchisch geordnete, binäre Gegensatzpaare<br>
geteilt, unter anderem in die Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und<br>
homosexuell, nicht be_hindert und be_hindert usw. Durch diese koloniale<br>
Einteilung der Welt schufen sich die Europäer*innen eine Rechtfertigung,<br>
um die kolonisierten Menschen auszubeuten, zu unterdrücken und<br>
abzuwerten.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a><br>
Die Bildung von Gegensatzpaaren machte auch vor der Natur keinen Halt:<br><em>weiße</em> Menschen schrieben kolonisierten Menschen zu, primitiv und naturnah<br>
zu sein. Zugleich waren sie der Ansicht, dass sie selbst durch ihr<br>
rationales Denken von der Natur entkoppelt seien. Die Natur wird in diesem<br>
Denken zu etwas Gestaltbaren und Beherrschbaren. Zugleich wird verleugnet,<br>
dass der Mensch als biologisches Wesen Teil von der Natur ist und von<br>
natürlichen Ökosystemen abhängig ist. Durch die Abwertung von Natur hat<br>
das koloniale Denken die Ausbeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen<br>
zugunsten von Profiten ermöglicht. Die Klimakrise hat ihre Wurzeln in<br>
diesem Denken.
<ol><li><br>
Diese Zusammenhänge von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus<br>
müssen anerkannt und beendet werden, um Klimagerechtigkeit zu<br>
schaffen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Ableismus<br>
(Diskriminierung von be_hinderten Menschen) oder Ageism (Diskriminierung<br>
aufgrund des Alters) stellen soziale Ungleichheits- und Machtverhältnisse<br>
dar und wirken intersektional.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn10">[x]</a> Sie drängen bestimmte gesellschaftliche<br>
Gruppen an die gesellschaftlichen Ränder. Von (Mehrfach-)Diskriminierung<br>
betroffene Gruppen haben daher in der Regel weniger ökonomische Ressourcen<br>
und gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten. Sie können sich selbst nicht<br>
im gleichen Maße vor Klimafolgen absichern und werden in staatlichen<br>
Maßnahmen nicht unbedingt gleichermaßen berücksichtigt. So bekommen<br>
marginalisierte Gruppen die Folgen der globalen Erwärmung am stärksten zu<br>
spüren. Sie sind von der Klimakrise besonders betroffen, obwohl sie wenig<br>
zur Erderwärmung beigetragen haben.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn11">[xi]</a><br>
Gendergerechtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für<br>
Klimagerechtigkeit, da FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter,<br>
Nichtbinär, Trans, Agender) vor allem Personen aus dem Globalen Süden,<br>
sehr stark von der Klimakrise betroffen sind.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn12">[xii]</a> Insbesondere in den<br>
Bereichen der Organisation der Erwerbs- und Sorgearbeit, des Zugangs zu<br>
Ressourcen, Gesundheitsvorsorge und politischer Beteiligung sind diese<br>
stark benachteiligt. Sie haben meist einen geringeren sozialen Status,<br>
sowie weniger politische und wirtschaftliche Macht als Männer. Dies geht<br>
insbesondere auf die historisch bedingte androzentrische<br>
(männerzentrierte) Sichtweise in Institutionen und Politik zurück.<br>
Deswegen fordern wir das Aufbrechen der patriarchalen Strukturen sowie<br>
eine verstärkte Sichtbarkeit und Unterstützung von FLINTA*-Personen,<br>
(mehrfach-) diskriminierte Menschen sowie Menschen in prekären<br>
Lebenssituationen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Heutzutage stehen vor allem <em>weiße</em> Klima- und Umweltbewegungen im<br>
öffentlichen Fokus. Bewegungen von BIPoC (Black, Indigenous and People of<br>
Color) werden dabei meistens außer Acht gelassen und vernachlässigt – nur<br>
selten wird in den Medien über sie berichtet. Jedoch kämpfen BIPoC-<br>
Aktivist*innen schon seit Jahrzehnten gegen die Auswirkungen der<br>
Klimakrise sowie gegen strukturelle Unterdrückungsmuster. Die Arbeit und<br>
das Engagement von insbesondere jungen BIPoC-Aktivist*innen müssen<br>
sichtbar gemacht und anerkannt werden, da gerade sie besonders stark von<br>
den Folgen der Klimakrise betroffen sind. (Einige Kurzvorstellungen von<br>
BIPoC-Klimaaktivist*innen können in der kostenlosen Broschüre<br>
„Kolonialismus und Klimakrise. Über 500 Jahre Widerstand“ nachgelesen<br>
werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a>) Auch Widerstandsbewegungen von BIPoC bekommen wenig<br>
Aufmerksamkeit, obwohl sie sich schon früh bildeten. Widerstandsbewegungen<br>
von BIPoC-Aktivist*innen fordern, Umweltprobleme nicht isoliert zu<br>
betrachten. Stattdessen sollten sie als soziale Probleme behandelt werden,<br>
die ihren Ursprung in gesellschaftlichen Hierarchien und<br>
Ausbeutungssystemen haben. Durch die öffentliche Vernachlässigung von<br>
BIPoC-Protesten wird das falsche Bild geschaffen, Menschen aus dem<br>
Globalen Süden seien nicht am Umwelt- und Klimaschutz interessiert. Dies<br>
ist auf die Ideologie des <em>weißen</em> Naturschutzes zurückzuführen, die im<br>
Kolonialismus verwurzelt ist.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Deutschland als einer der größten globalen Emittenten und als Land mit<br>
starken ökonomischen und technologischen Möglichkeiten trägt eine<br>
besondere Verantwortung. Deshalb muss Deutschland auch innerhalb der EU<br>
und auf internationaler Ebene für ambitionierte Reduktionsziele und<br>
konsequente Klimaschutzmaßnahmen eintreten. Insbesondere bei der<br>
Ausgestaltung von internationalen Handelsmechanismen mit CO<sub>2</sub>-Emissionen<br>
fordern wir die Bundesregierung auf, für eine robuste, faire und sichere<br>
Ausgestaltung einzutreten, damit es, anders als unter dem Kyoto-Protokoll,<br>
nicht zu massivem Missbrauch kommt. Dies bedeutet, dass die<br>
Anrechenbarkeit von Zertifikaten aus dem Kyoto-Mechanismus stark<br>
reglementiert und eingeschränkt werden muss. Zudem müssen Doppelzählungen<br>
und Schlupflöcher im Regelwerk ausgeschlossen werden und eine zusätzliche<br>
Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen erwirkt werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn13">[xiii]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Länder und Menschen des Globalen Nordens profitieren von der<br>
Ressourcenausbeutung des Globalen Südens. Dies hat seinen Ursprung in der<br>
Kolonialzeit und hält bis heute an. Eine große Rolle spielt außerdem das<br>
kapitalistische System, dass insbesondere auf Profit und Gewinn aus ist.<br>
Unter anderem werden zugunsten des Globalen Nordens Rohstoffe sehr günstig<br>
importiert.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn9">[ix]</a> So kommt es zu einer Ausbeutung von Tieren, Pflanzen,<br>
Menschen und Ökosystemen des Globalen Südens, die die Kosten unseres<br>
Lebensstils tragen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn14">[xiv]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><ol><li>Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits überall auf der Welt -<br>
wenn auch in ungleichem Maße - zu spüren. Szenarien zu erstellen, um<br>
diese greifbar zu machen, kann nur ein erster Schritt sein. Die<br>
aktive und zeitnahe Einrichtung beziehungsweise Anpassung von<br>
Entwässerungsanlagen oder Warnsystemen kann nicht schnell genug<br>
erfolgen. Grundsätzlich müssen Städte- und Häuserbau ebenso neu<br>
gedacht werden, wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn15">[xv]</a> Eine<br>
besondere Bedeutung bei der Stadtentwicklung kommt dabei der<br>
Entsieglung von Flächen und dem Schaffen von Blau-Grüner-<br>
Infrastruktur insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen zu. Gerade<br>
in sozioökonomisch schwächeren Stadtteilen gibt es häufig einen<br>
hohen Anteil versiegelter Flächen, die sich im Sommer besonders<br>
stark aufheizen und so zu einem schlechteren Mikroklima führen.<br>
Aktiver Naturschutz sowie die Renaturierung und der Erhalt von<br>
Ökosystemen wie (Au-)Wäldern oder Mooren tragen aktiv zur Prävention<br>
bei. Dieser Umbau bietet durchaus Chancen: Es entstehen neue<br>
Möglichkeiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen<br>
Zusammenlebens. Hinzu kommt: Wer jetzt proaktiv investiert und<br>
Anstrengungen unternimmt, die Klimakrise einzudämmen, zahlt heute<br>
einen geringeren finanziellen sowie gesellschaftlichen Preis, als<br>
wenn in einigen Jahren ad-hoc Schutz- und Anpassungsmaßnahmen<br>
umgesetzt werden müssen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Bereits jetzt wird deutlich, dass die größten Schäden und Verluste<br>
diejenigen Länder treffen, die einen sehr geringen Anteil zu den globalen<br>
Treibhausgasemissionen beigetragen haben und zugleich nicht über die<br>
notwendigen Ressourcen verfügen, sich gegen die Schäden präventiv zu<br>
schützen. Deutschland muss als reiche Industrienation seine Verantwortung<br>
anerkennen und einen relevanten Beitrag zur Klimafinanzierung leisten.<br>
Dies muss in den Bereichen Emissionsminderung, Anpassung sowie<br>
Klimawandelschäden und -verluste erfolgen. Bislang hält die Gruppe<br>
wohlhabender Länder ihr Versprechen nicht, von 2020 bis 2025 jährlich 100<br>
Milliarden US-Dollar Klimafinanzierung für Länder des Globalen Südens<br>
bereitzustellen. Die Bundesregierung muss sich für die Erfüllung des Ziels<br>
stark machen und den eigenen Anteil von mindestens 8 Milliarden US-Dollar<br>
pro Jahr bis 2025 absichern. Das neue Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss<br>
sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen<br>
Länder ausrichten. Ein deutscher Anteil von 10 Prozent an der Gesamtsumme<br>
muss sichergestellt werden.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn16">[xvi]</a> Darüber hinaus muss sich die<br>
Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Staatengemeinschaft die<br>
internationalen Finanzströme im Sinne des Klima- und Artenschutzes<br>
kanalisiert und steuert.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Bereits heute beeinflusst die Klimakrise und die daraus resultierende<br>
Umweltzerstörung die Lebensumstände vieler Menschen so sehr, dass sie<br>
gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Sowohl nach der Genfer<br>
Flüchtlingskonvention als auch nach dem deutschen Asylrecht steht diesen<br>
Menschen bislang kein Schutz zu. Die Bundesregierung muss auf<br>
internationaler Ebene dafür eintreten, dies zu ändern und das nationale<br>
Recht anzupassen.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn17">[xvii]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li>Die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der Artenvielfalt und der<br>
Klimakrise sind eindeutig. Untrennbar und sich gegenseitig verstärkend<br>
stellen beide Entwicklungen eine Krise von existenzieller Bedrohung dar.<br>
Der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt muss künftig viel<br>
mehr Raum bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen einnehmen als<br>
bisher. Ohne konsequente Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen können<br>
die Emissionsminderungsziele nicht erreicht werden. Dies bestätigen die<br>
Berichte des Weltbiodiversitätsrat (IPBES)<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn18">[xviii]</a> und des Weltklimarats<br>
(IPCC)<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn19">[xix]</a>. Zudem sind intakte Ökosysteme notwendig, um die Resilienz<br>
gegenüber dem sich ändernden Klima zu erhöhen. Natürliche Lösungen<br>
(sogenannte NBS, Nature-based Solutions) müssen in der Debatte um<br>
Klimaschutzmaßnahmen stärker als bisher bedacht werden. Gleichzeitig<br>
müssen Klimaschutzmaßnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die<br>
Biodiversität überprüft werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li>Laut IPCC-Sonderbericht 2019 ist die Landnutzung weltweit für 23 Prozent<br>
aller Emissionen verantwortlich.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn19">[xix]</a> Die Landwirtschaft ist somit<br>
weltweit einer der Haupttreiber der Klimakrise und hat gleichzeitig massiv<br>
mit deren Folgen zu kämpfen. Die NAJU trägt die Forderungen der<br>
Zukunftskommission Landwirtschaft mit<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn20">[xx]</a> und setzt sich für einen<br>
Brückenschlag zwischen Naturschützer*innen und Landwirt*innen ein. Eine<br>
klimaresiliente Landwirtschaft sorgt nicht nur für Lebensmittelsicherheit<br>
weltweit und kann so die Versorgung der Weltbevölkerung zukünftig<br>
garantieren, sondern sichert auch Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist der<br>
Umbau zu einer resilienten, fairen und naturnahen Landwirtschaft der<br>
Schlüssel für den Erhalt der Biodiversität.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn21">[xxi]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="15"><li>Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, in dem die CO<sub>2</sub>-Emissionen in<br>
Deutschland seit 1990 nicht gesunken sind.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn22">[xxii]</a> 2019 wurden noch mehr als<br>
ein Fünftel der Emissionen im Verkehr verursacht. Die Wende zu einer<br>
postfossilen ressourcensparenden Mobilität ist nicht nur aus Sicht des<br>
Klimaschutzes, sondern auch aus gesundheitlichen und sozialen Gründen<br>
überfällig. Der Straßenverkehr macht in Deutschland fast 95 Prozent der<br>
Emissionen in diesem Sektor aus,<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn4">[iv]</a> sodass hier der entscheidende Hebel<br>
besteht. Ab 2030 sollen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr<br>
zugelassen werden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, alle Fahrzeuge<br>
durch solche mit Elektro-Antrieb zu ersetzen. Einhergehend mit einer<br>
Preisreduzierung und dem Ausbau des ÖPNV sowie der Rad- und<br>
Fußverkehrsinfrastruktur, muss der individuelle Automobilverkehr deutlich<br>
reduziert werden. Um längere Distanzen zu überwinden, muss die Bahn in der<br>
Taktung, der Preisgestaltung sowie dem Service angepasst werden.<br>
Kurzstreckenflüge bis 1.000 Kilometer müssen zeitnah ersetzt werden. Damit<br>
auch alle Menschen den ÖPNV tatsächlich nutzen können, muss dieser mitsamt<br>
seiner Infrastruktur flächendeckend barrierefrei gestaltet werden und<br>
strukturelle Benachteiligungen wie die schlechtere Anbindung von<br>
sozioökonomisch vermeintlich schwächeren Stadtteilen und Regionen abgebaut<br>
werden. Der ÖPNV und die entsprechende Infrastruktur wie Bahnhöfe müssen<br>
auch sichere Orte insbesondere für von (Mehrfach-)Diskriminierung<br>
betroffenen Menschen werden, um eine alternative zum Motorisierten<br>
Individualverkehr zu werden. Wir verweisen auf die Positionspapiere der<br>
NAJU<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn23">[xxiii]</a> sowie des Deutschen Bundesjugendrings<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn24">[xxiv]</a> zur<br>
Mobilitätswende.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="16"><li>Um auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen, technologischen und<br>
kulturellen Umbaus angesichts der Klimakrise angemessen reagieren zu<br>
können, sind Verständnis und Handlungskompetenz in der Breite der<br>
Gesellschaft notwendig. Bildungsarbeit im formellen sowie informellen<br>
Bereich ist von größter Bedeutung bei der Gestaltung der Gesellschaft in<br>
Zeiten der Klimakrise. Die Klimakrise und ihre Auswirkungen müssen<br>
zentrale Inhalte in Bildungsplänen und Rahmenlehrplänen sein. Von<br>
besonderer Bedeutung ist dabei nicht nur der bloße Umgang mit Kennzahlen<br>
und Fakten, sondern auch ein lösungs- und handlungsorientierter Ansatz.<br>
Nur mit der Kompetenz, sich Herausforderungen zu stellen, diese zu<br>
moderieren und unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven gezielt<br>
anzugehen, kann die Gesellschaft der Klimakrise wirkungsvoll begegnen. Das<br>
Konzept einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung stellt hierfür die<br>
Grundlage dar.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn25">[xxv]</a></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li><ol><li>Besonders vulnerable Gruppen müssen umfassend an politischen und<br>
gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Neben<br>
anderen marginalisierten Gruppen werden die Klimafolgen insbesondere<br>
heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte<br>
Verantwortung für die enormen Treibhausgasemissionen tragen. Sie<br>
werden noch viele Jahre in der Welt leben, die ihnen übergeben wird<br>
und wären bei fortschreitender Klimakrise stark in ihren<br>
Grundrechten eingeschränkt. So hat es das Bundesverfassungsgericht<br>
in seinem wegweisenden Urteil im Frühjahr 2021 festgestellt.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn26">[xxvi]</a><br>
Nur durch umfassende Beteiligungsmöglichkeiten können sie die Welt<br>
von morgen, in der sie leben werden, heute schon<br>
mitgestalten.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn27">[xxvii]</a> Diese Beteiligung muss auf allen politischen<br>
Ebenen gewährleistet sein, sei es durch Abschaffung des<br>
Wahlalters<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn28">[xxviii]</a> oder durch Schaffung entsprechender Gremien und<br>
Posten.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li><ol><li>Unsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt, weshalb<br>
grenzenloses Wachstum eine Illusion ist. Zugleich führt das Streben<br>
nach immer größeren Profiten zu einer immer größeren<br>
Ungleichverteilung des Wohlstandes und zerstört Natur und Umwelt. Um<br>
Klimagerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schaffen, braucht es<br>
eine umfassende gesellschaftliche Transformation.<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_edn29">[xxix]</a> Technische<br>
Innovationen allein können die Klimakrise nicht lösen.<br>
Umweltprobleme können nicht isoliert betrachtet werden, sondern<br>
müssen als soziale Phänomene verstanden werden. Ökologische und<br>
soziale Aspekte können sich wechselseitig verstärken – im Positiven<br>
wie im Negativen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verweisen auf die anderen Positionspapiere der NAJU sowie auf die Positionen<br>
des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref1">[i]</a><em>Zum „Capitalocene”:</em><br>
Moore, J. W. 2016: Anthropocene or Capitalocene? Nature, history, and the crisis<br>
of capitalism. In: Moore, J. W. (ed.) 2016: Anthropocene or Capitalocene?<br>
Nature, history, and the crisis of capitalism. Oakland: PM Press, S. 1-13.<br><em>Zum „Racial Capitalocene“:</em><br>
Davis, J., A. A. Moulton, L. van Sant und B. Williams 2019: Anthropocene,<br>
Capitalocene, ... Plantationocene?: A Manifesto for Ecological Justice in an Age<br>
of Global Crises. Geography Compass 13 (5), doi: 10.1111/gec3.12438 .<br>
Sharpe, C. E. 2016: In the wake. On Blackness and being. Durham: Duke University<br>
Press.<br>
Vergès, F. 2017: Racial capitalocene. In: Johnson, G. T. and A. Lubin (eds.):<br>
Futures of black radicalism. London/New York : Verso, S. 72-82</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref2">[ii]</a> Hickel, J. 2021: The anti-colonial politics of degrowth. Political<br>
Geography 88 <a href="https://doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404">https://doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404 </a>. <a href="https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2542-5196%2820%2930196-0"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.<br>
Chancel, L., T. Piketty 2015: Carbon and inequality: from Kyoto to Paris. Trends<br>
in the global inequality of carbon emissions (1998-2013) &amp; prospects for an<br>
equitable adaptation fund. Paris: Paris School of Economics. <a href="http://piketty.pse.ens.fr/files/ChancelPiketty2015.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref3">[iii]</a> IPCC 2023: Climate Change 2023: Synthesis Report. Contribution of Working<br>
Groups I, II and III to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental<br>
Panel on Climate Change. Core Writing Team, H. Lee and J. Romero (eds.). Genf:<br>
IPCC Sekretariat, doi: 10.59327/IPCC/AR6-9789291691647 . <a href="https://www.ipcc.ch/report/ar6/syr/downloads/report/IPCC_AR6_SYR_FullVolume.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref4">[iv]</a> Sachverständigenrat für Umweltfragen 2020: Für eine entschlossene<br>
Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Kurzfassung. <a href="https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref5">[v]</a> Wuppertal Institut 2020: CO<sub>2</sub>-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen<br>
Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. <a href="https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/7606/file/7606_CO2-neutral_2035.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen<br>
am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref6">[vi]</a> Energywatchgroup 2021: Das Energiesystem der Zukunft. 100% Erneuerbare<br>
Energien für Deutschland bis 2030. Klimaschutz – Versorgungssicherheit –<br>
Wirtschaftlichkeit. <a href="https://www.energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Studie_2021_100EE-fuer-Deutschland-bis-2030.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref7">[vii]</a> NAJU 2022: NAJU-Resolution zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Zeit für<br>
einen Perspektivenwechsel zur Bewältigung von Klima- und Artenkrise. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/erneuerbare-energien-1/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref8">[viii]</a> Climate Action Tracker: EU. County summary. <a href="https://climateactiontracker.org/countries/eu/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref9">[ix]</a> Bechert, L., Dodo, Shayli Kartal 2021: Kolonialismus &amp; Klimakrise. Über 500<br>
Jahre Widerstand. Jugend im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.<br>
(ed.). <a href="https://www.bundjugend.de/wp-content/uploads/Kolonialismus-und-Klimakrise-Ueber-500-Jahre-Widerstand-11.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref10">[x]</a> Crenshaw, K. 2016: The urgency of intersectionality. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=akOe5-UsQ2o"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref11">[xi]</a> Kurwan, J. 2023: Klimagerechtigkeit. Bundeszentrale für politische Bildung<br>
(ed.). <a href="https://www.bpb.de/themen/klimawandel/dossier-klimawandel/515255/klimagerechtigkeit/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref12">[xii]</a> Alber, G., D. Hummel, U. Röhr, M. Spitzner, I. Stieß 2018:<br>
Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik. In: Bundeszentrale für politische<br>
Bildung (ed.): APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte. <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/269306/geschlechtergerechtigkeit-und-klimapolitik/#:~:text=Jeder%20Aspekt%20des%20Klimawandels%20ist,zugleich%20ihre%20gesellschaftliche%20Wirksamkeit%20verbessern"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref13">[xiii]</a> NABU, NAJU 2019: Klimakonferenz: Ambitionen erhöhen, Schlupflöcher<br>
schließen. NABU/NAJU-Forderungen zur COP 25 Madrid. <a href="https://www.naju.de/app/download/14242484633/191209_NABU-Hintergrund_COP25_final.pdf?t=1576613340"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref14">[xiv]</a> Umweltbundesamt 2021: Ressourcennutzung und ihre Folgen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/ressourcennutzung-ihre-folgen"><em>URL</em></a>, aufgerufen<br>
am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref15">[xv]</a> Umweltbundesamt 2022: Anpassung: Handlungsfeld Bevölkerungs- und<br>
Katastrophenschutz. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/anpassung-auf-laenderebene/handlungsfeld-bevoelkerungs-katastrophenschutz"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref16">[xvi]</a> NABU, NAJU 2022: Klimakonferenz: Für Natur, Klima und Menschen.<br>
Gemeinsamer Standpunkt von NAJU und NABU zur Weltklimakonferenz UNFCCC COP 27.<br><a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/221027_standpunkt-cop27.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref17">[xvii]</a> Schraven, B. 2019: Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration.<br>
In: Bundeszentrale für politische Bildung (ed.): Migration und Klimawandel. <a href="https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/282320/der-zusammenhang-zwischen-klimawandel-und-migration/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref18">[xviii]</a> IPBES 2019: Global assessment report on biodiversity and ecosystem<br>
services of the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and<br>
Ecosystem Services. E. S. Brondizio, J. Settele, S. Díaz, and H. T. Ngo (eds.).<br>
Bonn: IPBES Sekretariat, <a href="https://doi.org/10.5281/zenodo.3831673">https://doi.org/10.5281/zenodo.3831673 </a>. <a href="https://www.ipbes.net/global-assessment"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref19">[xix]</a> IPCC 2019: Summary for Policymakers. In: Climate Change and Land: an IPCC<br>
special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable<br>
land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial<br>
ecosystems. P.R. Shukla, J. Skea, E. Calvo Buendia, V. Masson-Delmotte, H.- O.<br>
Pörtner, D. C. Roberts, P. Zhai, R. Slade, S. Connors, R. van Diemen, M. Ferrat,<br>
E. Haughey, S. Luz, S. Neogi, M. Pathak, J. Petzold, J. Portugal Pereira, P.<br>
Vyas, E. Huntley, K. Kissick, M. Belkacemi, J. Malley, (eds.). Genf: IPCC<br>
Sekretariat. <a href="https://www.ipcc.ch/srccl/chapter/summary-for-policymakers/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref20">[xx]</a> Zukunftskommission Landwirtschaft 2021: Zukunft Landwirtschaft. Eine<br>
gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Empfehlungen der Zukunftskommission<br>
Landwirtschaft. BMUV (ed.). <a href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/abschlussbericht-zukunftskommission-landwirtschaft.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref21">[xxi]</a> NAJU 2013: Position zur ökologischen Landwirtschaft. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/%C3%B6kologische-landwirtschaft"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref22">[xxii]</a> BMUV 2021: Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent. Positiver<br>
Trend der Vorjahre setzt sich fort / 40,8 Prozent Rückgang seit 1990. <a href="https://www.bmuv.de/pressemitteilung/treibhausgasemissionen-sinken-2020-um-87-prozent/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref23">[xxiii]</a> NAJU 2017: Position zur Verkehrspolitik. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/verkehrspolitik/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref24">[xxiv]</a> Deutscher Bundesjugendring 2020: Junge Menschen bewegen – Eine<br>
nachhaltige Mobilitätswende für alle! <a href="https://www.dbjr.de/fileadmin/Positionen/2020/2020-DBJR-POSITION-vv-mobilitaetswende.pdf"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref25">[xxv]</a> NAJU: Bildung für nachhaltige Entwicklung. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/bne/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref26">[xxvi]</a> Bundesverfassungsgericht 2021: Verfassungsbeschwerden gegen das<br>
Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich. Pressemitteilung Nr. 31/2021 vom 29.<br>
April 2021. <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html"><em>URL</em></a>, aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref27">[xxvii]</a> NAJU 2020: Position zur Jugendbeteiligung. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/jugendbeteiligung/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref28">[xxviii]</a> NAJU 2021: Position zur Abschaffung des Wahlalters. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/wahlalter/"><em>URL</em></a>, aufgerufen am<br>
05.09.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/positionspapier-klimaschutz-und-klimagerechtigkeit-36360#_ednref29">[xxix]</a> NAJU 2021: Position zur Sozial-Ökologischen Transformation. <a href="https://www.naju.de/%C3%BCber-uns/positionen/sozial-%C3%B6kologische-transformation/"><em>URL</em></a>,<br>
aufgerufen am 05.09.2023.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 18:55:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: INVESTITIONEN STATT KÜRZUNGEN: FÜR DIE ZUKUNFT JUNGER MENSCHEN</title>
                        <link>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/INVESTITIONEN-STATT-KURZUNGEN-FUR-DIE-ZUKUNFT-JUNGER-MENSCHEN-60265</link>
                        <author>Bundesdelegiertenversammlung (dort beschlossen am: 24.09.2023)</author>
                        <guid>https://naju-bayern.antragsgruen.de/naju-bayern/INVESTITIONEN-STATT-KURZUNGEN-FUR-DIE-ZUKUNFT-JUNGER-MENSCHEN-60265</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendverband setzt sich die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) nicht nur für<br>
den Natur- und Umweltschutz in Deutschland ein. Sie leistet mit ihren<br>
demokratischen Strukturen sowie mit ihren vielfältigen Aktivitäten und Angeboten<br>
einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Demokratieverständnisses und des<br>
gesellschaftlichen Engagements junger Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als NAJU wollen wir – wie alle anderen demokratischen Jugendverbände – gerade in<br>
belastenden Zeiten jungen Menschen eine positive Orientierung geben. Wir wollen<br>
zeigen, dass mit Herausforderungen auch Chancen einhergehen. Durch die<br>
Transformation entstehen neue Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen, die<br>
(eigene) Zukunft mitzugestalten und für die persönlichen Werte einzustehen.<br>
Diese wollen wir jungen Menschen aufzeigen. So fördern wir die Demokratie und<br>
den gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem vorgelegten Bundeshaushaltsentwurf für das Haushaltsjahr 2024 und den<br>
damit einhergehenden Kürzungen sehen wir diese Arbeit und die Zukunftsaussichten<br>
von jungen Menschen in Deutschland jedoch massiv bedroht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders gravierend sind die geplanten Kürzungen des Kinder- und Jugendplans,<br>
aus dem auch die Jugendverbände in Deutschland gefördert werden. Statt die<br>
zwischen den Koalitionspartnern vereinbarte, bedarfsgerechte Ausstattung des<br>
Kinder- und Jugendplans endlich umzusetzen, sieht der Regierungsentwurf nun vor,<br>
die Finanzierung auf ein Niveau von vor 2019 zurückzufahren. Im Vergleich zu den<br>
Mitteln, die im vergangenen Jahr hierfür zur Verfügung standen, entspricht dies<br>
einer Kürzung um 18,6 Prozent (44,6 Mio. Euro)<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftn1">[1]</a>. Das bedeutet eine erhebliche<br>
Einschränkung der Partizipations- und Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen<br>
– nicht nur in unserem Verband. Die geplanten Kürzungen gefährden das Fundament<br>
der Arbeit von Kinder- und Jugendverbänden. Wegfallen würden Angebote, die<br>
Orientierung, Zusammenhalt und Freiräume schaffen. Besonders in Zeiten, in denen<br>
der gesellschaftliche Zusammenhalt immer stärker auf die Probe gestellt wird,<br>
ist dies verheerend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Arbeit des NAJU-Bundesverbandes wird durch die geplanten Kürzungen<br>
massiv eingeschränkt. Dies betrifft vor allem die Unterstützung der<br>
Landesverbände und wirkt sich sowohl auf die außerschulische Umweltbildung, die<br>
Organisation von Freizeiten und Seminaren, als auch auf die Umsetzung von<br>
Gremien und praktischen Naturschutzeinsätzen aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Abgeordneten des deutschen Bundestages daher auf, die Kürzungen<br>
im Kinder- und Jugendplan zurückzunehmen. Stattdessen sollen sie die finanzielle<br>
Unterstützung langfristig sichern und erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die drastischen Kürzungen bei den Bundesfreiwilligendiensten um 23,7 Prozent (78<br>
Mio. EUR)<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftn2">[2]</a> für das Jahr 2024 reduzieren zusätzlich und in erheblichem Maße die<br>
Engagementmöglichkeiten für junge Menschen. Eine Gefährdung zwischen 20 und 50<br>
Prozent der Stellen im Freiwilligenbereich<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftn3">[3]</a> ist hierbei wahrscheinlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die Kürzungen im Bereich der Freiwilligendienste rückgängig zu<br>
machen und deren Finanzierung stattdessen langfristig sicherzustellen und<br>
auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit großer Sorge sehen wir zudem, dass die hohe Kinder- und Jugendarmut in<br>
Deutschland die Teilhabe von Menschen in den entsprechenden Milieus langfristig<br>
verhindert. Von den unter 18-Jährigen sind 20,8 Prozent von Armut betroffen oder<br>
von ihr bedroht. Bei 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 25,5 Prozent<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftn4">[4]</a>. Diese<br>
Zahlen müssen zwingend reduziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir eine Erhöhung der neu eingeführten Kindergrundsicherung. Sie<br>
soll auf die ursprünglich vom Bundesfamilienministerium geforderten 12 Mrd. EUR<br>
angehoben werden. Darüber hinaus fordern wir eine Ausbildungsvergütung<br>
mindestens in Höhe des Mindestlohns auch für Auszubildende und ein armutsfestes<br>
BAFöG für alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Grund für die prekäre finanzielle Situation in der Kinder- und Jugendarbeit<br>
liegt unter anderem in der Schuldenbremse. Sie verhindert, dass der Bund<br>
ausreichende Mittel in die Hand nehmen kann, die zur Lösung der multiplen Krisen<br>
unserer Zeit<a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftn5">[5]</a> dringend gebraucht werden. Wir wehren uns gegen das Argument,<br>
die Schuldenbremse sei zur Herstellung von Generationengerechtigkeit geeignet.<br>
Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge zu vernachlässigen, verschiebt<br>
die Probleme in die Zukunft. Wenn aktuelle Probleme unter dem Vorwand der<br>
Einhaltung der Schuldenbremse nicht bekämpft werden, werden wir junge Menschen<br>
und zukünftige Generationen zeitnah vor noch viel schwerwiegenderen<br>
Herausforderungen stehen. Die Schuldenbremse gefährdet somit unser<br>
gesellschaftliches Wohl und unsere Zukunft. Die Schuldenbremse <strong>verhindert</strong> also<br>
echte Generationengerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir eine Abkehr von der Schuldenbremse und ihre Streichung aus dem<br>
Grundgesetz. Nur so kann sichergestellt werden, dass Deutschland in der Lage<br>
ist, jungen Menschen positive Zukunftsaussichten zu ermöglichen und die<br>
multiplen Krisen unserer Zeit zu bewältigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zusammenfassend fordern wir, dass…</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. die geplanten Kürzungen im Kinder- und Jugendplan zurückgenommen werden und<br>
gleichzeitig die finanzielle Förderung langfristig erhöht und abgesichert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. die Kürzungen im Bereich der Freiwilligendienste rückgängig gemacht werden<br>
und eine langfristige Erhöhung der Förderung sichergestellt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. die neu eingeführte Kindergrundsicherung auf die ursprünglich vom<br>
Bundesfamilienministerium geforderte Summe in Höhe von 12 Mrd. € erhöht wird<br>
sowie einen deutlichen Anstieg der Ausbildungsvergütung zumindest auf den<br>
Mindestlohn und ein armutsfestes BAFöG für alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Bund und Länder eine Abkehr von der Schuldenbremse vollziehen und dass die<br>
Schuldenbremsen für Bund und Länder langfristig aus dem Grundgesetz gestrichen<br>
werden, damit aktive Investitionen in unsere Zukunft getätigt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>___________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fußnoten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.bkj.de/news/bundeshaushalt-2024-kuerzt-kinder-und-jugendplan-und-freiwilligendienste/">https://www.bkj.de/news/bundeshaushalt-2024-kuerzt-kinder-und-jugendplan-und-<br>
freiwilligendienste/</a> (22.9.2023)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftnref2">[2]</a> Ebd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftnref3">[3]</a> Laut Schätzungen des Bayerischen Jungendrings, siehe<br><a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kuerzungen-geplant-sind-die-freiwilligendienste-in-gefahr,TqDX2hD">https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kuerzungen-geplant-sind-die-<br>
freiwilligendienste-in-gefahr,TqDX2hD</a> (22.9.2023)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftnref4">[4]</a><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2023/januar/neue-zahlen-zur-kinder-und-jugendarmut-jetzt-braucht-es-die-kindergrundsicherung">https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-<br>
meldungen/2023/januar/neue-zahlen-zur-kinder-und-jugendarmut-jetzt-braucht-es-<br>
die-kindergrundsicherung</a> (22.9.2023)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://naju.antragsgruen.de/naju/investitionen-statt-kurzungen-fur-die-zukunft-junger-menschen-49550#_ftnref5">[5]</a> Demokratiekrise, Klimakrise, Biodiversitätskrise, Armutskrise, Krieg in<br>
Europa, u.v.m.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 18:49:09 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>